Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

G20: Golfische im Todeseinsatz


Tierschutzaktivisten sind erbost über die Sicherheitsmaßnahmen beim letzten G20-Gipfel, denn Südkorea setzte Goldfische ein um die Unbedenklichkeit des Spülwassers für die Toiletten zu testen. Die sechs kleinen Tierchen wurden in große Tanks gegeben, das eben auch das aufbereitete Wasser für die hochrangigen Gäste des Polittreffens liefert. So lange die Fischlein fröhlich und frei im kühlen Nass schwimmen, so die Überlegung, sei die Freiheit von Giftstoffen und Kontaminationen gewährleistet. Würden sie sterben sei hingegen Gefahr für die Weltführer im Verzug – durch verseuchtes Klowasser.

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4chan und Tumblr: it's war

In der Nacht vom Sonntag auf Montag wurde das Internet zum Kriegsgebiet. Nutzer der Seiten 4chan und Tumblr hatten zum Schlagabtausch aufgerufen und gegenseitig versucht, ihre Heimatportale lahm zu legen. Witzigerweise war's ausgerechnet 4chan, jene die auch Scientology und die Rechteverwalter von Musik und Film immer wieder in die Knie zwingen, die als erste offline gingen. Allerdings nur kurzzeitig.

Hintergrund der ganzen Aktion? Einige 4chan-Nutzer hatten im Unterforum /b/ mit Bildern dazu aufgerufen, tumblr.com lahm zulegen und diese Aktion dramatisch mit Operation Overloard überschrieben. Grund dafür: tiefgreifende Abneigungen der /b/tards gegen tumblr, Lagerfeindschaft, philosophische und gesellschaftliche Differenzen? Nein, wohl eher Spaß an der Freunde. Oder weil man's schlicht kann. Ist eigentlich auch egal, denn 4chan muss/kann man nicht verstehen.
Tatsächlich wurde Tumblr dann mit einer Unzahl an Anfragen, Datenpaketen etc. bombardiert, wurde langsamer und langsamer – bestand aber eine Zeit die Last.
Die Tumblr-Community bekam jedoch Wind von der Aktion, reagierte schnell auf 4chan und schlug hart zurück, flutete das Imageboard in einer selbst organisierten Counter-Attacke namens Overkitten mit niedlichen Katzenbildern bis die Forenserver unter der Last der Zugriffe und Daten zusammenplumpsten. 4chan war down. Letztlich ging aber auch Tumblr in die Knie, da 4chan die Aktion trotz Niederlage stringent fortsetzte.

Ein skurriler Kleinkrieg, der wohl noch weitere Runden haben wird. Nicht nur da auf 4chan einer der Nutzer die Adresse der Eltern des Tumblr-Gründers veröffentlichte – was nun mehr als fragwürdig ist. 4chan arrangiert schon die nächste Attacke, die Mittwoch stattfinden soll.

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Axel E. Fischer, CDU, fordert...

Da hat Axel E. Fischer, CDU, sich geradezu eine Zielscheibe auf die Brust gemalt als er ein „Vermummungsverbot im Internet“ forderte. „Es könne nicht sein, dass sich Bürger hinter selbstgewählten Pseudonymen versteckten und sich so der Verantwortung entzögen, sagte der Karlsruher Abgeordnete den Badischen Neuesten Nachrichten.“ Perfektes Timing, wurde doch gerade der neue internettaugliche Personalausweis eingeführt. Nun es ist nicht ungewöhnlich, dass deutsche Politiker hin und wieder derart abstrusen Forderungen in den Raumstellen und darauf warten, dass Medien wie Bild und Spiegel darüber stolpern. Bei Fischer liegt das etwas anders, ist er doch der Vorsitzende der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft und sollte Ahnung haben, welch grandiosen Unsinn er da redet.

Aber selbst dieses umstrittene Vermummungsverbot gilt nur für Demonstrationen. Es gilt nicht in der Hafenkneipe, nicht im Privatgespräch, nicht beim Spaziergang. Und auch nicht bei einem Gespräch mit einer fremden Person während dieses Spaziergangs. Vor allem ist man nur gezwungen, sein Gesicht zu zeigen, und nicht etwa ein Namensschild oder den ePerso die Jacke zu heften! (…) NN: Bei der Bewertung einer Meinungsäußerung spielt es im Idealfall ÜBERHAUPT keine Rolle, von wem sie stammt! Die Kompetenz der Rezipienten ist es, die die Demokratie stärken würde, wäre sie vorhanden, und deren Nichtvorhandensein Hauptkrankheit der Demokratie ist – und die zu stärken ich keinerlei Bestrebungen von staatlicher Seite feststellen kann.
Immerhin, wie gesagt, hat sich der gute CDUler damit zur perfekten Zielscheibe für Spot und Hohn gemacht, ein perfektes Meme geschaffen, das nun auf Twitter seine Kreise zieht.

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Schäuble rüffelt, Sprecher geht.

Ein politischer Fan von Wolfgang Schäuble sein, das ist nicht leicht. Aber scheinbar noch weniger leicht ist's, seinen Pressesprecher zu geben. Mehrmals hab ich mir das Video angeschaut, in dem Schäuble seinen Pressemann Michael Offer nicht nur dummdreist angeht, sondern geradezu vorführt. "Herr Offer, reden Sie nicht, sorgen Sie dafür, dass die Zahlen jetzt verteilt werden", fotztelt Schäuble Offer an. „Und so lange verlasse ich jetzt noch mal diese Pressekonferenz. Wenn Sie die Zahlen verteilt haben, sagen Sie mir Bescheid.“

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Zeitreisende auf Film gebannt!


Ja, der Beweis: Zeitreisende erkunden die Weltgeschichte. Das könnte mancher zumindest denken, wenn er das Video von der Premiere des mehr als 80 Jahre alten Charlie-Chaplin-Films Der Zirkus sieht. Denn auf dem Band von 1928 latscht eine Frau durch's Bild, die doch tatsächlich in ein Handy zu labern scheint.

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Tatort verfehlt ...

Jetzt hab ich's also doch eingeschaltet. Und natürlich ärgere ich mich schwarz darüber, wie diese Sendung Fakten verdreht, weglässt und dreist rumdruckst, wenn darum geht, die eigene Existenz irgendwie zu rechtfertigen. Über Tatort Internet haben viele schon geschrieben: Effekthascherei sei's, Panikmache, Volksverblödung, pure Irritation und Blendwerk. Und zudem journalistisch fragwürdig. Dem davon meisten stimme ich zu. Nicht zuletzt wird die Sendung aber vor allem ihrem vermeintlichen Ziel gerecht, da dieses gar nicht mehr bestehen kann. Denn die in der Sendung von Steffi zu Guttenberg geforderten Gesetzte gegen das sogenannte Cyber-Grooming existieren schon. Schon lange sogar.

Egal. In der heutigen Sendung wird/wurd’s echt kurios. Nein, nicht nur weil die Phrase „rechtsfreier Raum“ fällt. Vielmehr haben die Produzenten doch glatt Wolfgang Bosbach und Otto Schily ausgegraben. Die geben in der Sendung ihr Bestes, das Internet zu dämonisieren; sprechen sich für Regulierung, Netzsperren und so weiter aus. Nebenbei zeigt sich Schily noch erstaunt darüber, dass die „Täter“ in der Sendung unkenntlich gemacht werden müssen; witzig. Offensichtlich haben beide wohl keine Ahnung, in welchem Kontext ihre Interviewfetzten gezeigt werden. Oder auch nur, woran's bei der Bekämpfung von Kinderpornos und Grooming im Netz tatsächlich zu hapern scheint. Nämlich nicht den Gesetzten, sondern der Polizei und deren Mitteln.

Aber, auch wenn ich die Sendung und ihren reißerische Aufmachung nicht gänzlich bis zu Ende ertragen konnte, mir wird eines klar: Tatort Internet schafft Aufmerksamkeit. Das ist gut – teilweise. Aber letztlich ist das ganze dennoch für'n Arsch. Statt Kinderschänderei, KiPo usw. derart aufzubereiten, sollte die Sendung lieber schulen, Medienkompetenz lehren und Eltern samt Kindern darlegen, worauf sie im Netz achten sollten.

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Geocities für jeden zum Download

Vor fast genau einem Jahr, am 26. Oktober 2009, ist ein Stück Netzgeschichte gestorben. Yahoo! hat da nämlich Geocities „abgeschaltet“, dem Place-to-be, wenn der geneigte Netznutzer in den 90ern vom Touristen zum Bewohner des Internet aufsteigen wollte. Oder anders gesagt: wolltest 'de 'ne Website, dann konntest 'de 'se dort kriegen. Über das, was sich dort ansammelte schlagen Webdesigner und Internetzler nicht nur heute die Hände vor das Gesicht, schon damals fanden viele die Blinki-Schriften, Gif-Wüsten, Augen-Krebs-Farben und grottigen Midi-Sounds fürchterlich. Aber hey, immerhin: man hatte eine eigene Seite IM INTERNET!
Wie gesagt Geocities ist tot. Fast jedenfalls, denn das selbsternannte Archiveteam hat sich daran gemacht, Geocities als Kulturgut des Internet zu erhalten. Und sie haben es geschafft. Jetzt gibt’s, für jeden der will, das nahezu komplette Geocities zum Download. Das sind 641 Gigabyte an HTML-Pages, Gifs, Bilder, usw. usf. Das war damals echt viel.

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Piraten im Kosmos

„Raubkopierer“ im Weltall? Ja, warum nicht. Denn egal in welchem Rechenzentrum, Privathaushalt oder Lagerhalle Server von Pirate Bay und Co. auch summen, sie unterliegen jeweils den Gesetzten eines bestimmten Landes. Deshalb kamen die Piraten schon vor Jahren auf den Trichter, die Mikronation Sealand zu kaufen, die auf einer Flakplattform in internationalen Gewässern liegt und damit quasi rechtloses Territorium darstellt. Draus geworden ist nix. Jetzt planen die Mitglieder der Pirate Parties International, also alle Piraten weltweit, etwas anders: die wollen eine Filesharing-Seite starten, die auf einem Satelliten im All läuft und damit rechtlich nicht angreifbar ist.

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* die kleinen Dinge.

Es sind doch tatsächlich die kleinen Dinge des Lebens, die es manchmal so fantastisch machen. Etwa vier Spritzer aus einem grässlich stinkenden Enteiser, der einem morgens, Minuten des schmachvollen Freizukratzens der Windschutzscheibe erspart. Danke, chemische Industrie.

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Bloom


Blumen sind was feines. Die sehen hübsch aus, die meisten riechen sogar gut. Und wenn man die richtigen Grüngewächse pflanzt, dann lassen sich damit sogar Riesenkäfer bekämpfen. Letzeres geht zumindest in Bloom. Das ist ein Videospiel-Projekt der FutureGames Acadamy. Und zwar eines dessen Atmosphäre mehr als bezaubernd ist. Wer’s gerne mal selbst anschauen möchte darf mittlerweile eine 166mb große Demo ziehen.

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12 Forgotten Online Games

Ich weiß noch, als ich vor vielen Jahren meinen ersten Internet-Anschluss bekam – damals bei Mama und Papa. Als sich das klobige 33k Modem ins Internet knirschte und quickte und ich zunächst auf das leere Internet-Explorer-Fenster schaute, freudig darauf wartend, mir das World Wide Web zu eröffnen. Nun, beim WWW blieb's nicht lange. Stattdessen entdeckte ich – zumindest für einige Zeit – Online-Games für mich. Nein, kein WoW, das gab's noch nicht. Sondern Games wie diese, die selbst ich schon lange vergessen hatte.

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5 Euro?

Ich weiß echt nicht, was ich groß dazu sagen soll. 5 Euro mehr pro Monat soll's für Hartz-4ler geben. 5 Euro. Ja, von der Leyen sagt, dass hinter der Zahl Daten des statistischen Bundesamtes stehen, Kinder freilich mit warmen Mittagsessen etc. pp. versorgt werden. Gut und schön, aber dass ich eigentlich etwas, das selbstverständlich sein sollte. Dass Kinder Mittagsessen, Schulmaterial, Lernförderung bezahlt bekommen, das ist etwas, dass der Staat schon seit Jahren leisten müsste. Ohne Frage. Und dass von der Leyen jetzt – als Ex-Familienministerin – so argumentiert ist eine Schande.

Meine ehrliche Meinung? Mit 5-Euro-Mehr hat diese Bundesregierung bewiesen, dass sie eine Schande ist. Dass sie unsozial und schadhaft agiert. Und die Linkspartei hat recht, wenn sie sagt: „Das ist glatter Verfassungsbruch.“ Ich hoffe ernsthaft, diese Geschichte wird noch einmal in Karlsruhe landen und kassiert werden. Steuerhilfen für Hoteliers und 5 Euro für Arbeitslose? Geht doch mal gar nicht. Kein Wunder, dass in Deutschland soviele Menschen sich ängstigen, arbeitslos zu werden. Denn die Ängste, nach Wegfall der Arbeit, brutal auf die Schnauze zu fallen und sich nicht mehr aufraffen zu können, sind berechtigt.

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Creepy-face-in-the-mirror-illusion

Einige kennen's vielleicht. Wenn man lange genug auf sein eigenes Spiegelbild starrt, beginnt es, sich zu verändern; es wandelt sich, verzerrt. Ziemlich merkwürdig, fast gruselig. Nun hat sich die Wissenschaft dem Phänomen angenommen und 50 Leute diesen Trick abziehen lassen und ihre Beobachtungen und Reaktionen aufgezeichnet.

At the end of a 10 min session of mirror gazing, the participant was asked to write what he or she saw in the mirror. The descriptions differed greatly across individuals and included: (a) huge deformations of one’s own face (reported by 66% of the fifty participants); (b) a parent’s face with traits changed (18%), of whom 8% were still alive and 10% were deceased; (c) an unknown person (28%); (d) an archetypal face, such as that of an old woman, a child, or a portrait of an ancestor (28%); (e) an animal face such as that of a cat, pig, or lion (18%); (f ) fantastical and monstrous beings (48%).

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Robot


Da kann ich René mal nur anschließen.

„Robot“ dürfte der erste Bollywood-Film werden, den ich mir freiwillig ansehen werden, der sieht nämlich komplett wahnsinnig aus.
Wobei "wahnsinnig" noch untertrieben ist. Der Film sieht absolut bescheuert, abgedreht, überzogen und over-the-top aus. Wird sicherlich großartiger Trash, den ich richtig genießen kann.

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von der Leyens Zauberkarte

Allmählich müsste es Ursula von der Leyen doch klar sein, dass sie nicht stets etwas behaupten kann, dass sich dann als pure Erfindung raus stellt. Das hat die Zensursula-Debatte doch gezeigt: unüberwindbare DNS-Sperren, Milliardenindustrie KiPo etc. pp. Etwas daraus lernen? Aber nicht doch. Auch als Arbeitsministerin macht von der Leyen mit ihrem Zauberspiel weiter, preist ein schwedisches Unterstützungsmodell für Arbeitslose mit Kindern an, mit dem per Chipkarte Nachhilfestunden, Musikunterricht und etwa Schulsachen bezahlt und direkt beim Amt als Leistung abgebucht werden. Das sei fantastisch, jeder fände das dort großartig und es sei die ultimative Lösung. Nur: das von ihr gepriesene schwedische Modell ist Unfug; existiert zwar, aber es kennt keiner, da's nur eine Art Experiment und Notlösung für Extremfälle ist, für Menschen, die mit Geld absolut nicht umgehen können, schreibt jetzt die Frankfurter Rundschau. Dumm für die Leyen-Ministerin und damit eine Beleidigung für diejenigen, denen von der Leyen die Bezahlkarte aufdrücken will.

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Realtime Worlds "Project: MyWorld"


Gerade hab ich den frisch aufgetauchten Trailer zu Realtime Worlds "MyWorld" gesehen, das ausschaut wie ein gignatisches SimCity, das mit Lego gekreuzt wurde. Und damit eigentlich recht interessant wirkt. Doch MyWorld soll noch mehr sein; ein riesiges MMO nämlich, welches mit sämtlichen Social-Network-Krams verknüpft und mit einer Art Second-World-Geschäftsmodel überzogen wird. So wirkt's zumindest gegenwärtig.
Players can build structures in a virtual version of real space, and open those spaces up to interaction with friends. The teaser trailer (after the break) shows one user commenting about a "fishing game" in a structure, for example.

The trailer also suggests a number of ways to interact with the real world from within MyWorld, with Twitter, Facebook, Flickr, Google, and Loopt integration shown. "What would it look like if Nintendo built Google Earth?" the website asks. It wouldn't have this much online functionality, that's for sure.

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@lowflyingrocks


Die Erde steht unter Beschuss, jederzeit könnte das Leben von Tausenden, Millionen oder Milliarden Menschen enden. Und zwar durch einen Felsbrocken, der die Atmosphäre der Erde durchschlägt und sich krachend in den Boden gräbt, eine Schockwelle auslöst oder über einer Stadt explodiert. Ja, … okay, alles nicht sooo schlimm. Ist hier schließlich nicht Deep Impact oder Armageddon. Aber tatsächlich könnte jederzeit so ein Steinbrocken auf die Erde schlagen. Denn es sausen genug davon draußen rum. Und genug kommen der Erde ganz nahe. Wann und wie weit solche Dinger der Erde kommen, das kann man quasi live bei @lowflyingrocks nachlesen. Dort wird jedes kosmische Geschoss getwittert, dass sich der Erde näher als 0.2 Astronomische Einheiten, ... naja, ... nähert.

Ein tolles Interview mit Tom Taylor, dem Kerl hinter @lowflyingrocks, hat pars3c geführt. Schon lesenswert.

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Mann wollte zum Mars, kam nach Moers

Was eine schräge Geschichte. Im Jahr 1958 hatte die Firma Burma Shave Corporation eine große Werbekampagne gefahren. Entlang eines Highways stellte sie eine Serie von Werbebillboards auf, die Anzeigten: Free Free / A Trip / to Mars / for 900 / Empty Jars. Also eine Reise zum Mars gewinnen, in dem man 900 leere Gläser einschickt. Das schafft keiner, dachten sich wohl die Werbeleute. Doch hat's doch einer geschafft. Ein Supermarktleiter namens Arliss French. Doch zum Mars gings nicht. Aber zu was ähnlichen...

The folks at Burma Shave scrambled to avoid embarrassment. Thinking he would decline, they offered to send him to the village of Moers, Germany (which they insisted was pronounced, "Mars") if he would wear a space suit for the trip. He agreed.

French and his wife departed New York at the company's expense on Dec. 2, 1958. He wore a football helmet and a silver costume emblazoned with the Red Owl logo. When he arrived in Moers two days later, all 78 residents turned out to greet him.

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Physik


Physik-Engines sind eine fantastische Sache. In Videospielen sorgen sie dafür, dass Kugeln korrekt fliegen, Glas authentisch splittert und Zeugs den Abhang runterrollt, wie's soll. In Filmen hingegen werden damit Städte geflutet, Gebäude gesprengt und usw. usf. Jedenfalls: ich hab da in dieser Richtung schon einiges gesehen. Aber die Lagoa Multiphysics von Thiago Costa von Ubisoft gehört zu dem Beeindruckensten in diesem Bereich, was ich bisher gesehen habe.

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Hitze(bahn)

Erst gestern rief mich ein guter Freund an und beschwerte sich. Nicht darüber, dass ich immer noch drei DVD-Boxen von ihm im Regal stehen hab. Nein, er beschwerte sich über die Deutsche Bahn. Seit 4 Stunden sitze er nun in einem ICE Richtung Berlin, transpiriere wie ein Schwein, da die Klimaanlage nicht funktioniere und mache sich große Sorgen um die Sitznachbarin neben ihm; eine ältere Dame, der es bei der Hitze gar nicht gut gehe. Geschätzt wären es angeblich um die 50 bis 55 Grad im Abteil und auch in anderen Wagons wäre es nicht wirklich kühler gewesen. Auch das überraschend nette Bordpersonal hätte nicht helfen können, hätte der alten Dame aber immerhin kühles Wasser gebracht. Nun ja, so was scheint aktuell kein Einzelfall zu sein, wie man auf RPOnline lesen kann, wo eine Reporterin vom am eigenen Leibe erlebten berichtet.

Nach knapp einer Stunde Zugfahrt die erste offizielle Durchsage. "Wegen der hohen Außentemperaturen sind die Klimaanlagen in fast allen Wagen ausgefallen." Sich umsetzen mache deshalb keinen Sinn, dafür gebe es im Bordbistro alkoholfreie Erfrischungsgetränke. Kostenlos. Dazu das übliche Entschuldigungsblabla.

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007

Das ist doch genau das richtige für diesen heißen, langweiligen und drückenden Sommer: ein schöner und altmodischer Agentenaustausch.

Die USA und Russland haben in den Morgenstunden 14 Spione ausgetauscht. Zehn in New York verurteilte Russen seien auf dem Weg nach Russland. Dort wurden vier Spione begnadigt und reisen in die USA aus.

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Realnamen und Blizzard (Update)

Um kurz die Lage darzulegen: Blizzard will zukünftig in seinen offiziellen Foren – zunächst denen zu StarCraft 2 und dann denen zu WoW – Real ID einführen. Ein System das die Realnamen der Foren-User anzeigt – ob sie wollen oder nicht. Etwas das über die Köpfe der Nutzer hinweg entschieden wurde, obschon es doch ein äußerst massiver Eingriff in deren Privatsphäre ist.

Nun ist klar, dass sich die Forennutzer – sowohl in USA als auch Europa – dagegen stellen. Über 2000 Forenseiten wurden im US-Forum und knapp 400 im deutschen Forum vollgepostet. Massiv ist der Tenor; alle offensichtlich dagegen. Und die Argumente Blizzards, dass das zum Wohle der Nutzer, zur Eindämmung von Flamewars und Beleidigungen geschieht, werden als scheinheilig gebrandmarkt. Zu Recht? Ich denke schon. Vor allem, da doch die Gefahr und die Handlungs- und Selbstdarstellungsfreiheit, der Datenschutz und mehr gegenüber dem scheinbaren Nutzen abgewogen werden sollte. Und die Gefahr scheint vorhanden und größer als man es wohl bei Blizzard zu Träumen wagte.

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Laseraugenkatze punishes Team Fortress 2 grinders


Wer Team Fortress 2 kennt, der hat auch schon von den Achievement Maps gehört. Communitykarten, die alleinig dazu dienen, „aufzuleveln“ und damit neue Waffe, Goodies und Klamotten freizuschalten. Tja, einer der Macher dieser Archivementsmaps, achievement_all_v4, hat für die Archivement-Who*** eine kleine und fürchterschreckliche Überraschung eingebaut: unter bestimmten Umständen, welche ist unklar, fährt ein gigantischer Katzenkopf aus dem Boden, der alle Spieler mit Laserstrahlen aus den Augen, Bienenschwärmen aus dem Mund und Elektroschocks aus der Pfote malträtiert. Großartig.

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The Subway Time


Das hier ist ein kleines Animations-Kurzfilmchen von Dongzhen Li, einem Studenten der Beijing Film Academy. Und, was soll man sagen, der Junge beweist hier echt sein Können. Großartig animiert, fantastisch gezeichnete Kulissen und spannend in Szene gesetzt.

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H2G2: Das Adventure!


Wie großartig ist das denn bitte? Ein kleines Team namens DN Games hat auf Basis von Adventure Game Studio, einer Art SCUMM bzw. Freeware Entwicklerumgebung, ein Remake Hitchhiker’s Guide To The Galaxy Textadventures entwickelt – als Point 'n' Click Adventure im Stile von Monkey Island. Und jetzt endlich sind die Jungs tatsächlich fertig geworden. Ich hab’s geladen und kurz angeworfen. Und: schaut toll aus, fühlt sich gut an und ist leicht trashig. Das gefällt!

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Kurschildgen

Eine kleine Leseempfehlung. Auf Spiegel Einestages gibt’s einen interessanten Artikel zu Heinz Kurschildgen. Einem selbsternannten Alchemisten, der bis in die Zeiten des Zweiten Weltkrieges hinein behauptete, Gold, Radium und gar Benzin quasi aus dem Nichts erzeugen zu können – und damit immer wieder in die Bredouille geriet. Ich persönlich hab von dem Kerl bis dato noch nicht wirklich etwas gehört. Und habe bis auf einen Bericht in einer australischen Zeitung auch nicht viel zu ihm finden können. Doch erinnert mich Kurschildgen irgendwie an Franz Tausend, der ähnlichen Unfug trieb und sich als "Goldmacher" einen Namen machte.

Er machte Sand zu Gold und Wasser zu Benzin - jedenfalls behauptete er das. In den Dreißigern narrte der Erfinder Heinz Kurschildgen mit abstrusen Versprechen Millionäre, Geschäftsleute und Politiker - bis hin zu Heinrich Himmler. Und log sich damit fast um Kopf und Kragen.

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Cheer Up Keanu

So bescheuert die Aktion wirken mag, so lieb und liebenswert ist sie auch. Der heutige Cheer Up Keanu Day soll den scheinbar so traurigen Keanu etwas aufheitern; zeigen, wie sehr ihn seine Fans mögen. Und dass sie sich um ihn sorgen: Ein Paparazziphoto das den Schauspieler offensichtlich tief traurig und depressiv auf einer Parkbank zeigt – in der Hand ein angebissenes Sandwich – hat im Netz Wellen geschlagen. Allein bei Reddit haben Tausende diskutiert, was mit dem armen Keanu los sei? Ist's sein tatsächlich hartes Leben? Hatte er einen schlechten Tag? Oder zeigt das Photo lediglich einen nachdenklichen Kerl? Egal: denn der Tag, egal ob Keanu nun "sad" ist oder nicht, ist ihm – und damit einem feinen – Mensch gewidmet. Jemanden, der viel getan hat, um seinen Mitmenschen zu helfen. Die Times hat mehr dazu...

Eleven thousand people think Keanu Reeves might be depressed. And with reason — the man hasn't had a hit movie in years, and his entire acting career can be summed up in one word: Whoa. So when a paparazzi photo surfaced on the Internet featuring an unshaven, mopey Reeves eating a sandwich on a park bench, fans started to worry. Was he sad? Lonely? Bored? Was something actually wrong, or was he just tired? The Internet, as tends to happen, became very concerned.

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Upps!

Oh man, wie peinlich. Und wie schlecht ich mich fühle. Hätte ich doch heute fast ein Fahrrad geklaut. Abholen sollte ich eines eigentlich. Also: zur S-Bahn. Das Radl gesucht. Und gefunden, wie ich meinte. Nur: war das falsche. Oder besser: das angezielte Fahrrad war gar nicht da und ich hab hingegen wieder besseres Wissen ein wildfremdes in meinen Wagen gepackt und bin los. Erst zu Hause: Mist. "Ist doch gar nicht meines. Das hab ich doch schon geholt?", sagte er vermeintliche Besitzer. "Und wessen ist dann das?", so ich. "Meins jedenfalls nicht." O...h... kay." Einpackt und zurück gekarrt. Hoffentlich hat's niemand vermisst. Immerhin: frisch geölt hab ich's noch. Das sollte ein Trost sein.

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Futurezone RIP?!

Ich mag's gar nicht glauben. Der ORF Futurezone soll eingestellt werden. Eines der besten Online-Portale rund um Technik, Netzpolitik und cooles Zeugs. Grund? Ein Streit zwischen den Verlegern und den österreichischen Öffentlich-Rechtlichen, die die Größe des Netzerfolgs des ORF nicht wirklich gerne sehen.

Einen guten Hintergrundabriss und Details hat Koop hier. Und auch der Standard berichtet.

Doch nun ist die Futurezone zum Bauernopfer des neuen ORF-Gesetzes geworden, das praktisch zwischen ORF und dem Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) ausgehandelt wurde. Der Deal: Für die Aufgabe der Futurezone wollen die Verleger einer Ausweitung der Online-Werbemöglichkeiten auf vier Prozent der Gebühreneinnahmen zustimmen. Der von der Regierung vorgestellte Gesetzesentwurf sah zwei Prozent vor. Das aber hätte dem ORF kein weiteres Wachstum im Online-Werbemarkt ermöglicht.

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Neuwahlen, bitte.

Derweil grenzt es schon an Realparodie in Politika. Das Sparpacket, ein blanker Hohn. Die Plänkelei um den neuen Bundespräsidenten, nachdem Köhler unversehens und peinlich abtrat. Und eine schwarz-gelbe Koalition, die eigentlich gar keine mehr ist. Ja, Deutschland wurde freilich schon schlechter regiert. Aber für derlei viel beschworene Krisenzeiten (ja, böses Wort) ist nun wahrlich eine fähigere, einigere und volksnähere Regierung nötig. Da bin ich diesmal mit ganzem Herzen bei den Grünen.

„Das Wort Neuwahl ist im Kopf und im Herzen von jedem, der jetzt politisch verantwortlich denkt“, sagte die Fraktionschefin der Grünen im Bundestag, Renate Künast, der „Süddeutschen Zeitung“ (Montagausgabe) laut Vorabmeldung.

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München


Was ein Tag; drückende Hitze, stickige S-Bahnen, Typen die mit Hitzschlag gegen Laternen rennen. Und doch: München, du bist die beste Stadt der Welt.

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travelling denim


traveling denim ist ein wunderhübsches Kurzfilmchen von Takayuki Akachi, das schlicht zeigt, wie sich eine Jeans über einen Zweijahrestrip durch 50 Ländern ausfärbt und abträgt. Wie sich das Blau zu einem Beige/Grau-Weiss wandelt, Löcher in den Taschen aufreißen und Nähte ausfransen. Das alles eingerahmt von herrlichen Bildern verschiedenster Menschen und Kulturen.

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Bilderreife


Mit manchen Bildern scheint's wie mit einem Wein zu sein. Liegen lassen und warten, bis sie heran gereift sind und ihr ganzes Aroma entfalten. Denn dieses Bild da oben entstand, puh, vor 4 oder vielleicht auch 5 Jahren bei meinem Aufenthalt in Berlin. Aufgenommen wurde es seinerzeit mit einer Billig-Digitalkamera; einer von jenen, die damals schon nur um die 100 oder 150 Euro kosteten. Quasi dem Äquivalent zur Lomo, wenn man so will. Damals hab ich diesem Bild keinerlei Beachtung geschenkt. Erst heute fiel es mir beim Durchklicken eines Bilderordners auf, da es einen gewissen Retro- und 70er-Jahre-Charme verströmt. Es gefällt mir; richtig gut sogar.

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The New Yorker über WikiLeaks und Julian Assange

WikiLeaks (WL) ist eine Seite, die fast tagtäglich geheime, unangenehme und teils aufrüttelnde Dokumente aus Regierungs- und Wirtschaftskreisen an die Öffentlichkeit bringt und damit vielen derweil ein Dorn im Auge ist. Und das auch, da es meist Insider sind, die den Whistleblower-Portal die Dokumente zuspielen. Doch seine ersten geheimen Infos und Akten verdankte WikiLeaks ausgerechnet chinesischen Hackern, die das Anonymisierungsnetz TOR zum Tausch von gestohlenen Dokumenten nutzen und dabei nicht ganz sauber arbeiteten. Zum Unmengen aus den Weiten dieses Netzes wären die Geheimdocs gefischt worden.

Die obige und ähnliche Anekdoten hat Julian Assange Raffi Khatchadourian von The New Yorker verraten, der ein umfassendes Portrait über ihn und WL verfasste; eines das sich wunderbar liest und manches über den trotz Prominenz eher nebulösen Assange und seine Methoden enthüllt. Etwa das Assange kein eigenes zu Hause habe. Stattdessen sei er ein internationaler Pendler; müsse schauen, wie er jeweils unterkommt, da dieses sein "Job" bei WL mit sich brächten.

He travels from country to country, staying with supporters, or friends of friends—as he once put it to me, “I’m living in airports these days.”
Ebenso geht der WL-Gründer auf das berüchtigte Irak-Video ein. Dieses und dessen Veröffentlichung wären intern Project B genannt und in einem angemieteten Haus in der Grettisgata Straße, Reykjavik, angeleiert und ausgeführt worden. Eine Mammutaufgabe und logistische Glanzleistung, wie Khatchadourian eindrucksvoll schreibt:
(...) he and the other members of the WikiLeaks community would have to analyze the raw video and edit it into a short film, build a stand-alone Web site to display it, launch a media campaign, and prepare documentation for the footage—all in less than a week’s time. (...) Assange also wanted to insure that, once the video was posted online, it would be impossible to remove. He told me that WikiLeaks maintains its content on more than twenty servers around the world and on hundreds of domain names (...)

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Wo die Macht liegt

Sehr schön. Abseits all der abstrusen Verschwörungstheorien hat der Deutschlandfunk in der Sendung Hintergrund mal einen Blick auf die Bilderberg-Konferenzen gewagt. Wer dort teil nimmt, was dort wohl passiert und was möglicherweise dort beschlossen wird.

Die sogenannten Bilderberg-Konferenzen finden seit 1954 jährlich an wechselnden, möglichst geheim gehaltenen Orten statt. Angeblich sind die Treffen rein privater Natur, doch wenn die Mächtigen aus Wirtschaft und Adel Politiker zum geheimen Gespräch laden, wundern sich auch Menschen, die keinen Verschwörungstheorien anhängen.

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Schreibmaschinen


Erst kürzlich schwappte erneut eine Welle durch die Medienwelt, die das baldige Ende des gedruckten tagesaktuellen Wortes prophezeit. Die Zeitung sterbe, Magazine sowieso und schon in wenigen Jahren, werden wir alle unsere Bücher nur noch auf elektronischem Wege konsumieren. An vieles davon mag ich nicht so recht glauben. An anderes wiederum schon. Denn auch wenn momentan viel übertrieben und zugespitzt wird; die Zeit schreitet voran, die Landschaft um Schrift, Text und dessen Verbreitung ändert sich. Dabei werden oft kleine Details übersehen, Dinge die sich still und leise änderten, ohne das die meisten es überhaupt bemerkten. Oder wisst ihr noch, wann ihr zuletzt jemanden auf eine Schreibmaschine habt tippen sehen? Nicht eine Computertastatur; eine richtige Schreibmaschine mit Lettern, Farbband und eingespannten Papierbogen.

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Das Verschwinden von No. 49


Sie war einfach weg. Als ob sich der Boden geöffnet und sie einfach verschlungen hätte. Dabei hatte ich sie doch vor einem Jahr fein säuberlich ins Bücherregal einsortiert, meine Ausgabe von Pynchons Die Versteigerung von No. 49. Direkt zwischen sämtlichen Terry-Pratchett-Büchern und einigen Krams von Isaac Asimov hatte ich das recht schmale Büchlein eingeordnet. Nur ein paar Grad westlich von Stephen Kings Puls und eine viertel Drehung von Fjodor Dostojewski aus, wäre der Blick sofort darauf gefallen. Doch: Nichts. Leere. Kein Pynchon. Keine Versteigerung. Einfach nur verdichteter Nichtraum, angefüllt mit Sauerstoff und Stichstoff und ein paar Edelgasen. Oder anders ausgedrückt: Wtf?! Wo ist mein Buch geblieben!

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Mario springt über die Fahnenstange!

Eine der größten Mythen der Videospielwelt ist bestätigt. Auch wenn's für mich schon immer klar war, seit mir das selbst passiert ist. MARIO KANN ÜBER DIE FAHNENSTANGE SPRINGEN. GameTrailers zeigt's in einem Video. Und wer's selbst überprüfen will: Super Marios Bros. World 3-3. Dort geht's.

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Who You Gonna Call?

Großartiger Ghostbusters-Prank von Improv Everywhere in der New York Public Libary.

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Das Internet ist kaputt!!!!!11.*

Nagut, ich übertreibe. Aber aktuell liegt die Arbeit lahm. Kann weder Mails abrufen, noch wichtige Docs runterladen. Schade, so eine Zwangsarbeitspause.

Nach und nach fielen am heutigen Mittwochnachmittag die Top-Level-Domain .de aus. Offenbar lag dies daran, dass die zuständigen Server bei der .de-Registry DeNIC zum Teil gar nicht und zum Teil falsch auf DNS-Anfragen antworteten; die Zone-Files schienen keine oder unverständliche Informationen zu liefern. Dass überhaupt für manche Nutzer noch einige de-Server unter ihrem DNS-Namen erreichbar waren, liegt an den Caches der DNS-Server bei den Interent-Providern.

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Re: Antrag auf Umbenennung der Piratenpartei

Die Piratenpartei soll sich also umbenennen. Und das wegen einer angeblichen Wahlschlappe in NRW. Okay, tatsächlich haben die Piraten nicht so gut abgeschnitten, wie es hätte sein können/sollen. Aber deswegen eine Umbenennung; ein neuer Name? Wieso?
Weil falsche Assoziationen geweckt werden, heißt's. Aber ich bitte euch: wer denkt all den Piratenfilmen, Fluch der Karibik usw. noch tatsächlich an garstige Freibeuter, die Bäuche aufschlitzen, mordeten und raubten. Und nicht die Piraten-Romantik; an Freiheit, Abenteuer, Widerstand gegen etablierte Systeme, eben die Dinge, die die Piratenpartei in einer digitalen Variante anführt.

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Douglas Adams

Heute ist der 11. Mai. Der Tag, an dem im Jahr 2001 der Autor Douglas Adams – und damit einer der witzigsten Menschen auf dem Planeten – verstarb. Ich persönlich glaube, dass er nicht wollte, dass die Menschen, seine Leser und Bewunderer, seine Fans einfach um ihn trauern. Auf einem Friedhof stehen und rumheulen. So etwas zu sehen, würde ihn sicher sehr wütend machen. Denn Douglas war ein Kerl, der das Leben mochte. Es gerne und immer wieder mal richtig lebenswert und toll fand, es umarmte. Oder wie er selbst sagte:

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Super 8 und warum es buzzt

Ich glaube, JJ Abrams ist einer von denjenigen, mit denen ich gerne mal etwas plaudern würde. Vor allem darüber, was er denkt, wie Menschen so ticken. Denn es ist überraschend, wie er es immer wieder schafft, mit kleinen, fast nichts sagenden "Dingen" einen riesigen Buzz zu erzeugen. Damals mit dem Trailer und vor allem der Viral-Campagne zu Cloverfield. Ein paar total zusammenhanglose Bilder auf einer Website, hier eine Seite über einen fiktiven Softdrink (Slusho, yeah!), etc. pp. - und alle flippen sie aus. Total. Foren laufen heiß, Blogs über Cloverfield gehen mit dem Traffic durch die Decke und an allen Ecken und Enden wird drüber geredet.

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Enquête

Steif, gezwungen und – am schlimmsten – vollkommen langweilig zu lesen. Das sind die Antworten der Enquête-Kommission auf einen kurzen Fragenkatalog von SpOn. Also jenen Leuten, die das Internet und seine Wirkung stellvertretend für die Bundesregierung begreifen und festellen sollen, "wie man diese Veränderung [der Gesellschaft usw. durchs Netz] gestalten kann, welche Gefahren und Chancen sie mit sich bringt." Okay, ich hab mir nicht viel Hoffnung auf interessante Antworten gemacht. Aber dass nahezu alle 17 Mitglieder 1:1 dasselbe sagen, ist schon bestürzend.

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48 Stunden für ein Magazin

Drei Wochen. So lange brauchen meine Kollegen und ich, um zwei Magazine aus dem Boden zu stampfen. Klar, das geht auch schneller. Für ein Stadtmagazin braucht's eine Woche. Und das ohne großen Stress drumherum. Aber was das Team von 48HrMag angehen will, das verdient echt Anerkennung. Innerhalb von 48 Stunden wollen sie ein Hochglanzmagazin zusammenstellen - vom 7. auf den 8. Mai. Also: Beiträge annehmen, zusammenstellen, kürzen, Photos organisieren, alles illustrieren, layouten und in die Druckerei schicken.

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Linkliste 12/03/10

Konstrukteur des Ur-PC bekommt Turing-Preis

Vom Nobody zum Internet-Star

AR-Games: Schnitzeljagd zwischen den Welten

Forbes - Comeback von Señor Slim

Gedenken an die Opfer von Winnenden

Interview: Mafia II producer Denby Grace

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Richart Garriott is back

Eigentlich hatte ich mir, als Richart Garriott sagte, er würde wieder Spiele machen, etwas anderes vorgestellt. Aber sei's drum: Der Ultima-Erfinder und Weltraum-Tourist ist wieder zurück. Muss ja wohl auch, denn der Trip zur ISS hat ihn etwa 30 Millionen Dollar gekostet – damit hat er zwar noch ein paar Milliönchen auf dem Konto, aber soviel wie früher ist's nicht mehr.

Jedenfalls: Portalarium heißt die neue Firma von Lord British. Und mit der wollen er und zwei ehemalige Origin-Systems-Mitarbeiter Spiele ins Soziale Netz bringen. Will heißen: Garriotts Games gibt’s demnächst bei Facebook, auf'm iPhone und Android-Handys und so weiter. Warum auch nicht?

But Portalarium has a broad-based, open-social mission that will also see it expanding into content that includes open learning, open health, open science/environment, open government and much more, all wrapped in a connective virtual world in the online social networking space.

… was das nun genau heißen soll? Da werd' ich mal nachfragen müssen.

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Kurz mal zu Google Buzz

Google Buzz ist da – und es ist schrecklich. Okay, ich übertreibe etwas. Aber nachdem ich Buzz knapp 5 Stunden aktiv hatte, habe ich es wieder deaktiviert. Und ich war erstmal erleichtert. Nicht weil Buzz nicht funktionieren würde. Nein, denn das tut es hervorragend und bietet dabei mehr als Twitter und mehr Übersichtlichkeit als Facebook. Vielmehr ist der Platz von Buzz, das was mich stört.

Die Sache ist diejenige: Google hat Buzz direkt in Google Mail hineingeworfen. Zack! Ist es aktiviert, ploppen in Gmail ständig die Buzzes meiner von mir Verfolgten auf (lässt sich das irgendwie abstellen). Das sind diejenigen, die Google mehr oder minder automatisch zu diesen gemacht hat. Eben Menschen, mit denen ich öfters per Mail Kontakt habe: mein Chef, meine Freundin, meine Freunde aber auch Menschen, mit denen ich zwangsweise viel Kontakt habe.Will ich all diese Menschen verfolgen? Gottes Willen, nein! Und will ich, dass sie mich automatisch verfolgen, wissen, dass ich nun Google Buzz benutze? Ebenfalls: Nein. Vielleicht will ich das Ding erst privat testen. Ober nutzen, ohne dass jemand weiß, dass ich es bin, der da buzzt.

Dazu kommt: Hat man nun viel Kontakt mit Gmail, setzt seinen ersten Test-Tweet äh Buzz ab, wird die eigentlich so private Mail-Umgebung plötzlich mit einer Flut aus Antworten und Kommentaren überschwemmt. Das fühlt sich nicht gut an. Gmail verliert durch Buzz irgendwie seine Seriosität, seine Privatheit. Das war wohl der Hauptgrund für mich, das ganze so schnell wie möglich wieder abzustellen.

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Hegemann, Remixen und so

Bis vor zwei Wochen wusste ich nicht, wer Helene Hegemann sein soll. Ich hatte ihren Namen noch nie gehört, ebenso wenig von ihrem Buch mit dem Titel Axolotl Roadkill. Daher war ich der Flut überrascht, die plötzlich in Form von lobenden Feuilletons und Kritiken losbrach. Und jetzt, ganz plötzlich, heißt's: Plagiat, alles nur geklaut. Nicht ganz unschuldig daran: deef, der belegt hat, dass so einige Stellen aus Hegemanns Buch mit manchen aus dem Buch Strobo und dem zugehörigen Blog abgekupfert sind.

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Google erklärt China den Krieg

Lange hat's auf sich warten lassen. Doch jetzt ist's soweit: Google macht Politik. Und zwar richtig. Die Firma aus Mountain View hat im offiziellen Firmenblog bekannt gegeben, dass man sich nicht länger dem chinesischen Diktat unterwerfen werde, nicht mit der Zensur mitzieht und stattdessen die Filter der eigenen Suchmaschine abschaltet. Das soll auch schon zu großen Teilen passiert sein. Dieser Zug hat viele bewegt, berührt und zum Jubeln gebracht. Denn das hat sich bisher keiner getraut. Im Gegenteil sogar: erst kürzlich hat Microsoft verkündet, in China Fuß fassen zu wollen - was mit Zensur und Männchen-machen einhergeht.

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