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4chan und Tumblr: it's war

In der Nacht vom Sonntag auf Montag wurde das Internet zum Kriegsgebiet. Nutzer der Seiten 4chan und Tumblr hatten zum Schlagabtausch aufgerufen und gegenseitig versucht, ihre Heimatportale lahm zu legen. Witzigerweise war's ausgerechnet 4chan, jene die auch Scientology und die Rechteverwalter von Musik und Film immer wieder in die Knie zwingen, die als erste offline gingen. Allerdings nur kurzzeitig.

Hintergrund der ganzen Aktion? Einige 4chan-Nutzer hatten im Unterforum /b/ mit Bildern dazu aufgerufen, tumblr.com lahm zulegen und diese Aktion dramatisch mit Operation Overloard überschrieben. Grund dafür: tiefgreifende Abneigungen der /b/tards gegen tumblr, Lagerfeindschaft, philosophische und gesellschaftliche Differenzen? Nein, wohl eher Spaß an der Freunde. Oder weil man's schlicht kann. Ist eigentlich auch egal, denn 4chan muss/kann man nicht verstehen.
Tatsächlich wurde Tumblr dann mit einer Unzahl an Anfragen, Datenpaketen etc. bombardiert, wurde langsamer und langsamer – bestand aber eine Zeit die Last.
Die Tumblr-Community bekam jedoch Wind von der Aktion, reagierte schnell auf 4chan und schlug hart zurück, flutete das Imageboard in einer selbst organisierten Counter-Attacke namens Overkitten mit niedlichen Katzenbildern bis die Forenserver unter der Last der Zugriffe und Daten zusammenplumpsten. 4chan war down. Letztlich ging aber auch Tumblr in die Knie, da 4chan die Aktion trotz Niederlage stringent fortsetzte.

Ein skurriler Kleinkrieg, der wohl noch weitere Runden haben wird. Nicht nur da auf 4chan einer der Nutzer die Adresse der Eltern des Tumblr-Gründers veröffentlichte – was nun mehr als fragwürdig ist. 4chan arrangiert schon die nächste Attacke, die Mittwoch stattfinden soll.