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G20: Golfische im Todeseinsatz


Tierschutzaktivisten sind erbost über die Sicherheitsmaßnahmen beim letzten G20-Gipfel, denn Südkorea setzte Goldfische ein um die Unbedenklichkeit des Spülwassers für die Toiletten zu testen. Die sechs kleinen Tierchen wurden in große Tanks gegeben, das eben auch das aufbereitete Wasser für die hochrangigen Gäste des Polittreffens liefert. So lange die Fischlein fröhlich und frei im kühlen Nass schwimmen, so die Überlegung, sei die Freiheit von Giftstoffen und Kontaminationen gewährleistet. Würden sie sterben sei hingegen Gefahr für die Weltführer im Verzug – durch verseuchtes Klowasser.

Die Organisatoren des Gipfels erklären, die Goldfische würden die umweltfreundliche und naturverbundene Richtung des Treffens symbolisieren. Die Tierrechtsgruppe PETA hingegen ist besorgt und sauer. Vizepräsidentin und Sprecherin von PETA, Tracy Reiman, schreibt in einem offenen Brief, „die Führer der Welt zu schützen ist wichtig, aber ebenso wichtig ist's, Tiere nicht zu gefährden, die wie Menschen auch Schmerz und Leid erfahren können.“ Statt Tiere als Indikatoren für Giftstoffe im Wasser anzuführen, könnten auch moderne wissenschaftliche Methoden herhalten, die genauso gut oder besser geeignet sind.

Pic by Katie@!