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Ich back Brot

Das kommt also davon, wenn man sich selbst wieder mal krank zur Arbeit prügelt: knapp eine Woche später holt einem die verschleppe Krankheit ein, man wird krankgeschrieben, die Kollegen und der Chef sagen „Wir haben's doch gleich gesagt“ und man wird nach Hause geschickt, wo man sich im Bett rumwälzt und plötzlich verdammt viel Zeit hat – und daher auf dumme Ideen kommt: etwa einfach mal Brot zu backen. Denn das kann ja nun echt nicht so schwer sein.

Tatsächlich finden sich im Netz unendliche viele Rezepte zu verschiedensten Brotarten. Darunter viele schlichte und einfache Varianten, die sich teils nur marginal oder garnicht unterschieden. Auch das großartige Kochbuch für Geeks (Danke, Sabine) hat ein feines und vor allem Nerd-freundliches Brotrezept. Doch letztlich hab ich's dann doch eher nach Gefühl und so gemacht, wie ich meinte, das da schnell was gescheites bei rum kommt.

Und etwas gescheites kommt bei rum, wenn man...

500 g Mehl (ich hab Weizenmehl Typ 405 genommen, wodurch es sehr hell wurde. Typ 550 wäre wohl besser gewesen, da backstärker ist. Cool ist wohl: halb Weizenmehl 550/ halb Roggenmehl 815 od. 1370)

330 ml Wasser

1 Päckchen Trockenhefe

1 Esslöffel Zucker

1,5 Esslöffel Salz

0,5 Esslöffel Rauch- oder Kräuterwürzsalz (kann, muss aber nicht)
… in eine Schüssel wirft und das ganze mit dem Mixer (Teig-Aufsätze) kräftig durchknetet bis eben ein homogener Teig entsteht. Den lässt man dann in der Schüssel, wirf ein Tuch drüber und lässt die Hefen für eine Stunde ihre Arbeit machen. Denn die lassen den Teig gehen, so dass er seine Masse fast verdoppelt.
Nach der Stunde nimmt man den Teig und gibt...
1 Esslöffel Sonnenblumen- oder Olivenöl (geht aber wohl auch ohne)
… hinzu und knetet das alles nochmals kräftig mit den Händen durch. Danach den Backofen auf 220 Grad Ober-Unter-Hitze vorheizen und den Teig nochmal für 20 bis 25 Minuten warm und abgedeckt stehen lassen.

Anschließend das Brot in einer gefetteten Kastenbackform oder als Rundbrot in Form bringen, oben mit einem Messer den Teig einschneiden und hie und da für die Optik noch etwas mit Mehl bestäuben: und dann ab in den Ofen – am besten mittig drapieren! Backzeit? Circa 40 Minuten. Tipp: einfach auf die Oberseite klopfen, wenn's „hohl“ klingt, ist's fertig. Doch sollte man immer wieder mal kontrollieren. So wurde mein Brot schon nach 20 Minuten auf der Oberseite auch ziemlich dunkel, dass ich es dann mit Alufolie vor dem weiteren Abdunkeln schütze.
Wie gesagt: nach etwa 40 Minuten aus'm Ofen holen. Dann etwa 30 Minuten ruhen und abkühlen lassen. Fertig! Aber wie geschrieben, es ist ein einfaches Brot. Schmeckt jedoch erstaunlich gut!