Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

Destiny

Vor einigen Minuten hat das einstige „Halo“-Studio Bungie ganz offiziell Destiny enthüllt. Seinen neuen Shooter, der mit MMO-Elementen aufwartet und auch einiges mit DayZ und Demon's Souls gemein hat aber trotzdem als Auftakt eines neuen Genres verstanden werden will (– ein Kollege von mir war übrigens bei der Enthüllung im Studio Vorort). Nämlich als „shared-world shooter“. Und tatsächlich klingt's recht interessant, was Bungie da auf die Beine stellen will: durch's All fliegen, sich mit Kumpels zusammentun um MMO-mäßig Raids durchzuziehen aber in einigen Arealen dynamisch mit anderen Spielern aufeinanderzutreffen, die sich lose der Truppe anschließen, um anschließend wieder eigene Wege zu gehen. Natürlich alles Always-On – also stetig mit dem Netz verbunden -, da sich die Welt dynamisch durch das Verhalten all der Spieler verändert und formt. Nur inwieweit, das ist noch vollkommen unklar.

Was mich allerdings schon jetzt fasziniert: die Welt! Denn die ist ein wilder Mashup von allen möglichen Sci-Fi-Romanen und -filmen. Die Kurzfassung: hunderte Jahre in der Zukunft hat die Menschheit das All bevölkert, sich auf dem Mond, dem Mars und den Jupiter-Trabanten niedergelassen. Doch dann: irgendetwas, die Menschheit weiss nicht mehr was, brachte die Goldene Ära zu Ende und löschte die terranische Rasse nahezu aus. Ein katalytisches Ereignis, eine Katastrophe unbekannter Natur, wer weiß. Was übrig blieb ist eine einzige Stadt auf Erden und deren Bevölkerung, die vom Traveler beschützt wird – einem außerirdischen Raumschiff unklarer Herkunft, das als gigantische Kugel über der Stadt schwebt. Und Schutz braucht diese Stadt: denn Aliens aller Herren Spezies haben sich über das Sonnensystem und das ehemalige Reich der Menschen hergemacht. Als sogenannte Guardians machen sich Kommando-Truppen der Menschen nun daran, die ehemaligen Heimstaate und Außenposten im All zu erkunden, Artefakte der eigenen Vergangenheit zu sammeln und die eigene Natur und Geschichte zu ergründen – und zurückzuholen, was einst ihr war.

Dabei Welt ist mittlerweile eine andere. Das einstige Chicago ist eine Sumpflandschaft, Europa ein totes Niemandsland, die Vulkane des Mars spuken Feuer und Lava aus und in den Leeren zwischen den Gestirnen schweben verlassene Raumschiff-Flotten des Menschenimperiums. Überall haben sich auch die außerirdischen Eindringlinge niedergelassen, sich mit gigantischen Basen in den Untergrund gegraben oder Zitadellen aus schwebenden Würfeln errichtet. Das lässt mich alles unmittelbar an Arthur C. Clars „Die letzte Generation“ denken, aber ebenso das Comic „Oblivion“ zu dem gerade ein gleichnamiger Film mit Tom Cruise entsteht.

Aber egal: Direkt aus dem Spiel bisher nur wenige Fetzten und Landschaften zu sehen. Doch habe ich vertrauen in Bungie, dass sie mit Destiny ein weiteres großartiges Universum erschaffen – auch wenn ich bei dem Misch-Masch-Spielansatz noch etwas skeptisch bin.