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Play Me, I'm Yours

Noch heute fand in München ein wundervolles Kunstprojekt statt. Play Me, I'm Yours heisst's und besteht aus 14 Klavieren, die in ganz München verteilt sind. Am Sendlinger Tor, am Promenadeplatz und dem Königsplatz laden sie Leute ein, darauf zu klimpern. Erst neulich hab ich selbst auf einen von den von Kids und Künstlern gestalteten Tasteninstrumenten meine rudimentäre Begabung zum besten gegeben und trotz blamabler Leistung Applaus geerntet. Darüber hinaus durfte ich erleben, wie eine alte Dame und ein Musikstudent gemeinsam einer der teils schlecht gestimmten Holzkisten grandiose Töne entlockten. Einfach ein furchtbar menschelndes Projekt, das Luke Jerram da ins Leben gerufen hat. Leider scheint die GEMA das Projekt ins Visier genommen zu haben.

Zumindest laut Telepolis und der unterstützenden Crowdfundingkampagne stellt die GEMA den Veranstaltern einen Pauschalbetrag pro Klavier und Tag in Rechnung. So seien erst 5000 Euro Zusatzkosten zustande gekommen. Doch hat die GEMA mit sich reden lassen, wobei nun noch etwa die Hälfte im Raum steht. Immerhin. Die zu begleichen kann man bei Start Next mithelfen.

Da wir mit einem sehr unerwarteten Budgetposten durch die GEMA bedacht wurden, haben wir uns gedacht, wir fragen Euch, ob ihr nicht die Musiklizenz für die Klaviere in der Zeit übernehmen wollt.
Der Grund, warum die GEMA von den Künstlern Geld will, ist so eindeutig wie hanebüchen: es könnten auf den Klavieren ja eventuell GEMA-Stücke gespielt werden. Ob das letztlich wirklich der Fall war? Offenbar total egal. Ebenso, dass das Projekt alles andere als gewerblich und gewinnorientiert ist.