Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

Links und Lesetipps 14. Juli '13

Kultur
Als ich damals den ersten Trailer zu Guillermo del Toros Pacific Rim sah, fragte ich mich, was del Toro da wohl geraucht hat. Jener Mann, der Pan's Labyrinth gedreht hat, macht nun einen Film über Riesenrobos, die gegen Monster kämpfen?! Okay, er hat auch Hell Boy verfilmt... aber trotzdem. Beim zweiten Trailer hingegen erwuchs in mir die Sicherheit, dass Pacific Rim wahrscheinlich ganz witzig werden könnte. Denn eigentlich weiss del Toro stets, was er tut. Und nun... ja, da schreibt die Wired, Pacific Rim sei ein einzigartiges Meisterstück. Ich freu mich!
Here’s my advice: Just shut up and go see it, preferably on the largest screen imaginable.

Da ich gerade etwas sehr kultiges schaue, dachte ich, der Wikipedia-Artikel zu Kultfilmen wäre mal lesenswert. Ist er tatsächlich.

Project Eternity, das Kickstarter-finanzierte Old-School-Rollenspiel von Obsidian, ist nicht als ein einzelnes Game angedacht, sondern könnte/soll der Beginn einer Serie an Erweiterungen und neuer Games sein. Das hat der legendäre Designer Chris Avellone in einem Interview mit Eurogamer angekündigt.

The way we structured the plan is I don't think there's ever an instance where it would be put on hold, because as soon as the first game is completed then we're still working on the expansion […]
Bei dem Videogame Desert Bus geht’s alleinig darum, acht Stunden einen Bus durch die Wüste zu fahren – von Tucson, Arizona nach Las Vegas, Nevada. Dabei kann das Spiel nicht pausiert werden und wirklich belohnt wird man für die Plackerei auch nicht. Es sollte einst Teil der Minispielsammlung Penn & Teller's Smoke and Mirrors sein, die jedoch nie erschien. Dennoch wurde das Game eine Legende – und ist übrigens später dennoch erschienen. Unter anderem für iOS. The New Yorker hat nun ein Feature über Desert Bus und bezeichnet es als „das schlimmste Videospiel, das jemals entwickelt wurde. Sehr nett und witzig.

Mit der ersten öffentlichen Vorstellung der Xbox One, den angekündigten und später zurückgezogen Restriktionen wie Online-Zwang und Gebrauchtspiele-Stopp, hat sich Microsoft einen gehörigen Image-Schaden eingebrockt. Passend dazu hat die EDGE nun ein großartiges Interview zur Entstehung der ersten Xbox veröffentlicht – und die Liste der Namen, die einst auch für die Xbox in Erwägung gezogen wurden.
[…] and they wanted, for some unknowable reason, to call it ‘11-X’ or ‘Eleven-X’.
Richard Garriott – ich dufte ihm einmal die Hand schütteln und ihm sagen, welch großartige Sachen er geleistet hat – plant ohne die Ultima-Lizenz ein neues Ultima-Game, das er Shroud of the Avatar nennt. Bei der RTX 2013 hat er eine Stunde darüber, über seine Geschichte und damit auch die von Ultima geredet. Hierbei stellt er auch einige Aspekte und Vorabentscheidungen infrage, die in derzeitigen MMOs und Rollenspielen gestellt werden. Sehr schön: er will trotz Digital-Distribution den Spielern, die es haben und sich leisten möchten, eine Spielweltkarte aus Stoff zukommen lassen.

Ich bin damals in der Nähe von Coburg aufgewachsen, dem Ort, in dem einst die berühmte Videospielfirma Crytek gegründet wurde. So konnte ich seinerzeit bei einem Tag der offenen Tür auch einen Blick hinein werfen; das war einige Zeit nach der Präsentation von X-Isle und dem Beginn der Arbeiten an FarCry. Etliche Jahre später startete ich Crytek erneut einen Studiobesuch ab – nun in Frankfurt Main, um mir Crysis 3 anzuschauen. Wahnsinn, wie schnell und weit es dieses deutsche Start-up gebracht hat. Polygon hat die Story von Crytek mal aufgeschrieben.

Gesellschaft
Es war mal wieder Fashion Week in Berlin. Die lebt nicht nur von tollen Klamotten, hübschen Models und jeder Menge medialer Aufmerksamkeit, sondern auch von unbezahlten Helfern, die wichtige und eigentlich verdammt stressige Jobs übernehmen: Friseure, Stylisten und mehr. Spiegel Karriere hat sich einige der Freiwilligen mal näher angeschaut.

Münchens Party- und Szene-Blog Elektrischer Garten macht dicht. Leider.

Politik
Stefan Niggemeier hat sich mal ein Interview von Kanzlerin Merkel aus der Zeit vorgeknöpft und analysiert. Erschreckend, wie die Kanzlerin mit vielen Worten ganz und gar nichts sagt.

Und so
IKEA baut alsbald auch Notunterkünfte für Flüchtlinge und Katastrophenopfer. Ja, das schwedische Möbelhaus, das sonst für seine simplen Regale bekannt ist. Die Ikea Foundation will mit diesem Projekt dafür sorgen, dass Opfer von Überschwemmungen und anderen Naturkatastrophen nicht mehr nur in notdürftigen Zelten hausen müssen, sondern tatsächlich ein ein richtiges Dach über dem Kopf haben.

Uns Menschen machen die sogenannten Errungenschaften der Zivilstation das Leben leichter: Technik-Gadgets, Eingriffe in die Natur und vieles mehr. Tiere jedoch werden von all dem vor neue und meist nicht meisterbare Herausforderungen gestellt, verwirrt und in die Irre geführt. Die Sueddeutsche hat mal einige Beispiele zusammengesucht und erklärt, warum ein Storch etwa Autos attackiert und was Katzen mit Kartons anstellen. Das war's leider schon. Von der SZ hätte ich da noch etwas mehr Tiefgang erwartet. Aber auch so: nett.

Zitat
Eine Vorstellung hat dieses Scheit nicht nötig. - Log Lady, Twin Peaks