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JJ über seine Lens-Flare-Sucht

Ich mag Lens Flares, Lichtbalken und "Staub auf der Linse"-Effekte. Egal ob in Videospielen oder Filmen, ich finde, das schaut einfach toll aus. Nicht nur wegen dieses ganz eigenen Looks, sondern auch, da es die Immersion verstärkt. Statt des neutralen Beobachterblickes ergibt sich durch Lens-Flares und Dreck-auf-der-Linse die Vorstellung, man schaue höchst selbst durch die Kamera; sei nah dran am Geschehen und könne durch die sichtbaren Vorgänge in Mitleidenschaft gezogen werden.

Besonders prägnant war dies' schon in Der Soldat James Ryan, in welchem Blut und Schlamm auf dem Objektiv der Kamera sichtbar waren. Etwas, dass sich dann vor allem Videospiele abgeschaut haben, um den sowieso schon starken Immersionsfluss nochmals zu steigern.

Doch dann kam da JJ Abrams. Und was er mit seinen Lichtspiegelungen und Linsenreflektionen in Star Trek, Star Trek into Darkness und Super 8 verbrochen hat, das war einfach zu viel des Guten. Und offensichtlich weiss er das mittlerweile auch selbst. Denn dazu hat er sich nun in einem Gespräch mit Crave Online geäußert – und sogar entschuldigt. Wie er sagt, sei er "zu sehr darauf abgegangen" und "konnte nicht mehr sehen, was da lief". Er sei diesem Stilmittel aufgesessen und habe es ohne Sinn und Verstand verwandt – was auch einige krude Folgen gehabt habe.

But I'll tell you, there are times when I'm working on a shot, I think, 'Oh this would be really cool… with a lens flare.' But I know it's too much, and I apologize. I'm so aware of it now.
Erst recht spät sei ihm der Lens-Flare-Irrsinn selbst bewusst geworden, so dass er die Special-Effect-Jungs von ILM engargierte, um einige von den Lichtbalken wieder zu entfernen.