Hallo werter Besucher. Schön, dass du hergefunden hast. Leider wird dieses Webblog nicht mehr aktualisiert. Aber keine Bange. Denn NEIN JA ERLEDIGT LOS ist nur umgezogen. Und zwar hierhin!

Links und Lesetipps 28. Dezember '14

Mein Kram
Damit die Weihnachtstage nicht vollkommen in Fress- und Sauferei untergehen, hab ich mir zwischen Schneewanderung und Festgelage endlich eine Website zusammengeschustert. Nichts besonderes, sondern lediglich ein kleiner Überblick über meine Arbeit.

Mit Thimbleweed Park planen Ron Gilbert und Gary Winnick, das Team hinter Maniac Mansion, einen spirituellen Nachfolger zu den Lucas-Arts-Adventures der späten 80er und frühen 90er. Via Kickstarter war das Projekt nach nur sechs Tagen vollfinanziert. Ich hab mal mit den beiden Entwickler-Opas gequatscht.

Technik
Die NASA hat Pläne für schwebende Städte auf der Venus. Die Havoc genannten Vehikel erinnern dabei an riesige Zeppeline und sollen rund 50 Kilometer über der 500 Grad heißen Oberfläche des Planeten schweben.

A recent internal NASA study of a High Altitude Venus Operational Concept (HAVOC) led to the development of an evolutionary program for the exploration of Venus, with focus on the mission architecture and vehicle concept for a 30 day crewed mission into Venus’s atmosphere. Key technical challenges for the mission include performing the aerocapture maneuvers at Venus and Earth, inserting and inflating the airship at Venus, and protecting the solar panels and structure from the sulfuric acid in the atmosphere. With advances in technology and further refinement of the concept, missions to the Venusian atmosphere can expand humanity’s future in space.

Passend zur den NASA-Plänen: der Kurzfilm Wanderers, der wunderschön unsere Zukunft im Sonnensystem skizziert.

Auf dem 31C3 haben Jan Krissler und Tobias Fiebig gezeigt, dass sich mit Hilfe von Pressephotographien die Fingerabdrücke von Politikern reproduzieren lassen.

... die Regierung stört das allerdings nicht.

Architektur
Die Architekten von 1 Week 1 Project planen ein Denkmal zu Ehren der Arbeiter, die bei der Umsetzung der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar umgekommen sind. Und zwar würden sie gerne, passend zum Highrise-Wahn der arabischen Staaten, einen Wolkenkratzer errichten. Allerdings einen ohne Wohnungen, Gewerberäume und Hotels, sondern eine riesige Hohlspirale aus nackten Betonsteinen und weiten Treppen. Ein Stein stehe dabei für einen Arbeiter, der ums Leben kam. Derzeit wären es um die 900 Steine.

Kultur
Das Smithsonian Mag hat sich mal die obskuren Mission-Patches der US-Geheim- und Militär-Geheimdienste angeschaut.

Photographie
Sebastian Zimmermann zog los, um mehr oder minder berühmte Psychiater in ihren Praxen zu besuchen.

Ich habe die Photographie von Jeff Wall nie so recht verstanden und begreife erst allmählich, was er mit seinen surreal gleichgültigen Aufnahmen sagen will. Die Welt hat mal mit Jeff Wall gesprochen.

Zeugs
Max Temkin, der Typ hinter Cards Against Humanity, hat via seiner Holiday-Bullshit-Crowdfunding-Aktion gemeinsam mit 250.000 Unterstützern eine Insel gekauft – und die Hawaii 2 genannt. Jeder der Unterstützer bekommt ein Quadratfuß davon.

Weiterlesen ...

Die bisher schönste Pegida-Parodie!


Update: Wahnsinn. Mittlerweile hat es #schneegida auf Spiegel Online, in die Taz, DW, Tagesschau.de und etliche weitere geschafft - darunter einige Male auch ein Tweet von mir.

Weiterlesen ...

Filme, die man in Schwarz-Weiss schauen sollte!

Vor knapp einem Jahr hab ich mir eine ziemlich nerdige Angewohnheit zugelegt: ich schaue eigentlich als Farbfilm gedrehte Streifen in Schwarz und Weiss. Nicht einfach so, sondern gezielt und mit voller Absicht. Tatsächlich scheint der Entzug von Farbe so manch filmischem Werk eine neue Ebene an Atmosphäre und Ausdruck zu verleihen. Die Reduktion auf die visuelle Basis sorgt unweigerlich für höheren Kontrast, lässt Strukturen deutlicher hervortreten und das Auge Licht und Schatten auf eine Weise erfahren, wie es sonst nicht möglich wäre. Szeneaufbau, Komposition und Ausleuchtung, die Kunst hinter der Konstruktion des Bildes und die simple Schönheit der eigentlichen Situation werden offenbar. Nicht von ungefähr sind viele Ikonen der Photographie in Schwarz-Weiss gehalten; benutzen Photographen auch heute noch gerne Schwarz-Weiss-Film oder schalten ihre DSLR in einen entsprechenden Modus.

Weiterlesen ...

Neusprech beim Bayerischen Rundfunk

Wenn George Orwell das wüsste! Der Bayerischer Rundfunk führt tatsächlich eine Sprachregelung ein – oder, etwas positiver ausgedrückt, "praktische Tipps" für Journalisten, wie sie "alltagstaugliche, gut lesbare und hörbare" Sprechbeiträge produzieren. Doch ist das, so hörte ich, eher eine verpflichtende Neusprechanweisung, die unter dem "Titel Faire Sprache. Tipps für eine geschlechtergerechte Sprache im Bayerischen Rundfunk" daherkommt. Geschlechtergerecht und angeblich politisch korrekt soll dadurch alles werden. Leider wirkt, was bisher an Beispielen davon nach außen drang, teils sehr gezwungen, absurd und leider gar nicht gut les- und hörbar.

Statt Feuerwehrmännern heißt's nun Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Aus Experten werden Fachleute.

Keiner wird zu niemand.

So mancher zu die eine oder der andere.

Zuschauer/Zuhörer werden zum Publikum/Auditorium.

Auch unter den Mitarbeitern, das konnte ich heute vernehmen, stößt die Sprachregelung nicht gerade auf Gegenliebe. "Schwerfällig", "unnötig", "bevormundend" und vor allem "unnatürlich" waren einige beschreibende Worte, die mir gegenüber geäußert wurden. Doch sei das "Bemühen um geschlechtergerechte Sprache eine gute Sache, aber die Methode die falsche". "Das wirkt aufgesetzt und wie ein Feigenblatt, um einer Auseinandersetzung mit den Menschen an sich aus dem Weg zu gehen", sagte mir eine BR-Mitarbeiterin in einem kurzen Gespräch. "Wir geben ein Regelwerk raus, dann wird das schon alles seine Ordnung finden – so wird das doch nichts."

Ist aber nicht das erste mal, dass der BR durch derartige Aktionen auffällig wird. Schon 1981 wollte der BR die Benutzung des Wörtchens Tschüs verbieten. Grund: Die Sendungen des Bayerischen Rundfunks sollen ... der Eigenart Bayerns gerecht werden.

Weiterlesen ...

Twin Peaks ist zurück!

Ich hab gerade, es ist fast 22:00 Uhr, nochmal einen tiefschwarzen Kaffee aufgesetzt. Denn anders lässt sich dieser Moment nicht feiern: David Lynch und Mark Frost haben die Rückkehr von Twin Peaks angekündigt! 2016 soll die Serie auf dem US-Sender Showtime wiederbelebt werden. Kein Remake, Reboot oder dergleichen, sondern eine dritte Staffel, die die verworrenen Stränge der jetzt fast ein Vierteljahrhundert alten Story fortführen wird. Dabei soll die auf 9 Folgen angelegte TV-Wiederauferstehung jedoch in der Gegenwart angesiedelt sein und die zweieinhalb Dekaden lange Lücke zwischen den Staffeln eine gewichtige Rolle für's Geschehen spielen.

The new segs will be set in the present day and continue storylines established in the second season. Frost emphasized that the new episodes will not be a remake or reboot but will reflect the passage of time since viewers last checked in with key characters. As part of the deal, Showtime will rerun episodes from the original series’ first two seasons leading up to the 2016 premiere.
Herrlich überdies: Lynch selbst wird die Serie nicht nur produzieren, sondern auch bei jeder einzelnen Folge Regie führen! Da kann also zumindest in Sachen WTF!? nichts schiefgehen. Unklar allerdings bisher, wer vom Original-Cast zurückkehren wird. Aber ich hoffe da mal auf das Beste. Denn ich kann mir nur schwerlich ein Twin Peaks ohne Dale Cooper/Kyle MacLachlan vorstellen.

Warum mich Twin Peaks so fasziniert? Das hab ich hier schonmal runtergeschrieben.

Weiterlesen ...

Links und Lesetipps 3. September '14

Meine Artikel
Puh. In letzter Zeit hab ich nun wirklich sehr viel geschrieben und veröffentlicht. Etwa hab ich für die aktuellen Computec-Hefte PC Games und Play4 einen dicken Artikel über die Rückkehr des Horrors in Videospielen verfasst.

Auf GamePro.de findet sich eine kleine Analyse von mir über Hideo Kojimas interaktive Silent-Hills-Ankündigung PT und was sich alles herauslesen lässt.

Ebenso in der kommenden GamePro wird’s einen dicken Artikel von mir zur Entstehungsgeschichte von Ridley Scotts und Dan O'Bannons Alien geben – auf den ich recht stolz bin.

Für Gamona hingegen hab ich mir unter anderem Everybody's Gone to the Rapture und The Tomorrow Children angeschaut.

Politik
Anonymous Austria hat angeblich interne Positionspapiere der AfD Sachen in die Hände bekommen, die sie nun genüsslich auf Twitter zitiert. Sollten die Papiere echt sein, ist die AfD wohl noch gefährlicher ich bisher annahm. So soll nach den zitierten Stellen darauf hingearbeitet werden, Asylverfahren ohne Einspruchsmöglichkeit einzuführen, Unterricht über das dritte Reich und Nazi-Verbrechen zu reduzieren und Telekommunikationsüberwachung zur „Gefahrenabwehr“ zu intensivieren. Ach, und, sehr amüsant, es kommt der Begriff der „ deutschenfeindlichen Straftat“ vor.

Gesellschaft
Der Guardian hat sich aufgemacht, mal ins kollektive Hirn der Hackergruppe DerpTrolling zu blicken...

But Derp has a unique approach. The group advertises a phone number on its Twitter page with the simple instruction: “call or text a request.” Dial the number and you can leave a message with the name of a website you would like to be taken offline. If they decide to act, the hackers then stage a distributed denial of service (DDoS) attack against the target.

Zumindest für amerikanische Teenager ist aktuelle Technik in der Hand mittlerweile wichtiger als die fesche Klamotte am Körper. Eine interessante wenn auch für mich durchaus logische Entwicklung.

Technik
Manch einer erinnert sich vielleicht. Es gab mal diese Handy-Schmiede namens Motorola. Diese war ja von Google aufgekauft worden. Was machen die jetzt eigentlich? Was ist nach der Übernahme so passiert? Das hat sich mal das Chicago Mag angeschaut.

Games
Hab ich selbst noch nicht gelesen, ist aber wohl dennoch lesenswert. The Daily Beast philosophiert und analysiert, ob oder wieso Videospiele keine Blockbuster-Filme sind.

Kultur
Ich hab's ja nicht so mit Star Wars. Jedoch finde ich die Science-Fiction-Märchen aus kulturhistorischer Sicht durchaus interessant. Ebenso daher auch die schräge Weigerung von George Lucas', den Fans die Ur-Fassungen der ersten Trilogie zugänglich zu machen. Denn statt jener veröffentlichte Lucas über die letzten Jahre immer wieder abgeänderte, mit CGI aufgepeppte und damit angeblich bessere Fassungen der Star-Wars-Streifen. Etwas, das sich nun mit der Übernahme von LucasFilm durch Disney vielleicht ändern könnte – vielleicht auch nicht. Daher haben Fans seit Jahren schon in Handarbeit versucht, die ursprüngliche Trilogie aus Videokassentenaufnahmen, DVDs, Kinomitschnitten, Trailern etc. pp .die einstigen Meisterwerke zusammenzustückeln. Hierzu hat The Atlantic einen herzigen Artikel.

Und so
Der niederländische Künstler Florentijn Hofman hat einen riesigen Hasen ins taiwanesische Hinterland gelegt.

Weiterlesen ...

Photographieren in New York

New York, New York. Da war ich vor einigen Tagen aus beruflichem Anlass. Alleine der war schon großartig genug: ich hatte im Zuge ihres Gastauftritts in Alien Isolation die Gelegenheit mit Sigourney Weaver zu sprechen. Eine liebenswerte, nette und ganz und gar bodenständige Frau ist das, die selbst meine dümmsten Fragen mit herzigen Antworten würdigte. Abseits dessen blieb jedoch auch Zeit, durch die Stadt zu stromern und – genau – etwas zu photographieren. Leider schaffte ich es nicht großartig aus Manhattan heraus. Aber schon das kleine Inselchen bietet genug Wahnsinn, Trubel und interessante Szenen um nicht zu enttäuschen.

Weiterlesen ...

Heute ist Handtuch-Tag! It's Towel Day!

Eigentlich weiß ich nicht so recht, was ich dieses Jahr zum Handtuch-Tag sagen soll, was ich nicht schon in den letzten Jahren schrieb. Egal. Dann wiederhole ich mich eben einfach! Denn eigentlich kann man's auch nicht oft genug betonen: heute ist Handtuch-Tag, Towel Day. An diesem Tag gedenken wir dem am 11. Mai 2001 – und damit viel zu früh – verstorbenen Douglas Noël Adams. Denn der feine Brite war nicht nur Radiokünstler, Philosoph, Visionär, Beinahe-Apple-Chef und der Inbegriff des Hoopy Frood, sondern auch Autor – und zwar ein verdammt großartiger. Schließlich hat er uns die Per-Anhalter-durch-die-Galaxis-Reihe und auch noch so einige weitere lesenswerte Bücher beschert, die mit ihren klaren Erkenntnissen, dem unvergleichlichen Wortwitz und einer geradezu delphischen Voraussicht nachhaltig unser Leben prägten.

Adams' war es, der uns lehrte, dass das Handtuch das wohl nützlichste Ding im Universum darstellt, dass das Herunterklettern von den Bäumen eigentlich ein schrecklicher Fehler war und das Leben am ehesten einer Pampelmuse gleicht. Dazu hat sich seine Vorstellung von einem allwissenden Reiseführer schon vor Jahren in Form des iPad und der Wikipedia in der Wirklichkeit manifestiert. Und auch On-the-Fly-Übersetzungen sind nicht mehr allzu fern – wenn auch ohne den Babel-Fisch im Gehörgang.

Aus all diesen Gründen werde ich auch heute wieder, wie's der Handtuch-Tag verlangt, den ganzen Tag ein Handtuch mit mir rumschleppen und daher für bescheuert oder, bei den aktuellen Temperaturen, für einen Badesee- bzw. Isarufer-Besucher gehalten werden.

Wie jedes Jahr: hier gibt’s die Facebook-Gruppe zum Handtuchtag, hier den Flickr-Pool, da die "offizielle" Seite und hier gibt’s zu sehen, was auf Twitter abgeht.

Euch allen einen Happy Towel Day! Und Douglas, wir vermissen dich.

Weiterlesen ...

Webdriver Torso (Das Rätsel gelöst)

Seit September 2013 wurden unter dem Account Webdriver Torso rund 77.000 Videoschnipsel auf Youtube geladen. Allesamt sind sie nur 11 Sekunden lang und zeigen eine blaue und eine rote Fläche, die sich zu einer Abfolge von mysteriösen Tönen verschieben. Eine ganze Weile blieben diese Videos unbeachtet – bis sie plötzlich in Foren und Blogs gepostet und auf Wired diskutiert wurden. Denn die gigantische Ansammlung, die Art und scheinbar kommentarlos-gleichgültige Veröffentlichung ist schon merkwürdig.

Verschwörungstheoretiker sehen in den tausenden Videos Verbindungen zu Aliens und UFOs: Etwa Mitschnitte von galaktischen Kommunikationsbaken. Auch chiffrierte Spionageberichte und getarnte Statusmeldungen von Agenten werden vermutet. Etwas bodenständiger da schon die Theorie, dass es sich eventuell um automatisierte Aufzeichnungen von Übertragungen sogenannter Numberstations handeln könnte, die bestägtigterweise schon seit Jahrzehnten von überall in der Welt bizarres Kauderwelsch in den Äther streuen. In TV- und Serienforen hingegen wird gefragt, ob es sich bei Webdriver Torso vielleicht um einen Teil eines Alternate Reality Games handeln könnte – etwa zur kommenden Serie zum Videospiel Halo oder einem neuen Projekt von JJ Abrams –, ähnlich eben den ebenso subversiven Internet-Suchspielchen, die zu LOST oder Cloverfield stattfanden.

Noch bizarrer erscheint das ganze, da zwei Videos aus dem bisherigen Raster herausfallen. Denn tatsächlich wurde nebst den tausenden Rot-Blau-Flächen-Clips auch ein Ausschnitt aus einer französischen Folge von Aqua Teen Hunger Force und ein sechssekündiger Anblick des Eiffelturm samt dem Kommentar „Matei is highly intelligent“ hochgeladen. Frankreich also als Quelle? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Dazu legte Webdriver Torso abrupt eine zweiwöchige Pause ein, lud dann weiter hoch und likte sogar ein Video. Das lässt noch ratloser zurück als bisher schon. Denn offensichtlich steckt hinter dem Account tatsächlich ein Mensch...

Dies und andere Erkenntnisse haben so ziemlich alle bisherigen sinnigen Annahmen widerlegt. Beispielsweise? Es könnte sich um einen Testlauf einer Upload-Software eines Settop-Boxen-Herstellers handeln oder mit einer WebDriver genannten Software einer Firma namens Selenium zusammenhängen.

But there's another twist. Isaul has tracked down the presentation he saw, which was given by the British company YouView. While it features similar videos, it is not identical: so although the general principle of using WebDriver, YouTube and automatic image recognition to test software stands, the culprit has slipped off into the night.

Mittlerweile scheinen viele Mutmaßungen in die Richtung zu gehen, dass sich hinter den Videos ein Wettbewerb einer anonyme Gesellschaft oder eines Geheimdienstes verbirgt, die/der bisher nur unter dem Decknamen Cicada 3301 auftritt, und sich auf der Suche nach kryptographischen Wunderkindern und Rekruten begibt. Schon mehrmals hat Cicada 3301 mysteriöse Rätselspielchen im Netz veranstaltet – wobei oft der MI6, CGHQ oder die CIA als Hintermann vermutet wird. Vielleicht ist's auch nicht Cicada 3301, sondern lediglich ein ähnlich konzipierter Wettbewerb einer anderen Institution. Letzteres scheint mir nicht unplausibel.

UPDATE!
Ha! Das Rätsel um Webdriver Torso ist gelöst. Es handelt sich um einen Test-Account von Youtube selbst, bei dem der Qualitätsverlust beim Hochladen von Videos gemessen wird.
Turns out this channel is how Google keeps tabs on upload quality. Clips are sent to YouTube's servers and then compared against the original file to ensure that the quality remains the same. The account going viral was just an accident, though once it happened Google was more than happy to play into the fun.Those other accounts that have since vanished or gone private? They're all Google test accounts too, though the web giant wouldn't divulge what exactly Ekaterina Basic or Timmy Tester were experimenting with.

Weiterlesen ...

Das E.T.-Massengrab ist kein Mythos mehr!

Ich hab's immer gewusst! Atari hat 1983 tatsächlich abertausende von E.T.-Cartridges in der Wüste verbuddelt! Das haben HEUTE Ausgrabungen bei Alamogordo, New Mexico bestätigt, die infolge einer kommenden Dokumentation durchgeführt wurden. Interessant dabei: wie schon oft gemunkelt wurde, wurde seinerzeit nicht nur der gute E.T. auf etlichen Lastern in die Wüste gekarrt und in ein tiefes Loch geschmissen, sondern auch Kopien von weiteren überproduzierten Games. Auch das ist nun gesicherte Wahrheit. Die Jungs von Polygon waren bei der ganzen Aktion mit dabei und haben auch Bilder und viele weitere Infos dazu.

Weiterlesen ...

Game Boy, 25 Jahre!


Heute wird der Game Boy 25 Jahre alt! Ein viertel Jahrhundert. Das ist schon der Wahnsinn! Ich weiß nicht, wie alt ich war, als ich damals meinen Game Boy bekam – aber ich habe ihn geliebt, er war mein ständiger Begleiter. Egal ob auf Autofahrten, im Bus, in der Bahn oder kränkelnd im Bett: er hat mich stets unterhalten, getröstet oder abgelenkt. Ich bin meinen Eltern deswegen auch heute noch sehr dankbar, dass sie mir vor vielen Jahren dieses Geschenk gemacht haben.

Ich weiss nicht, ob ohne den Game Boy meine Liebe zu den Videospielen so entfacht worden wäre, wie sie es wurde. Ob ich ohne den grauen Klotz meine Leidenschaft für Zelda, Castlevania oder auch Mario entdeckt hätte. Daher ist der Game Boy wohl nicht nur ein Wendepunkt in der Geschichte der Videospiele gewesen, sondern auch meinem Leben. Ich mag mir nicht vorstellen, wie es ohne verlaufen wäre. Doch wäre es mit Sicherheit trauriger und trister gewesen.

Auch heute noch besitze ich einen Game Boy. Zwar nicht mehr jenen, der mir einst zum Geschenk gemacht wurde, dafür aber einen herrlich gelben Game Boy Color in dem seit Wochen ein Robo-Cop-2-Modul steckt. Ich schätze, der wird mich noch lange begleiten. Denn während viele andere Konsolen kommen und gehen: der Game Boy bleibt. Und das nicht nur, weil er schier unkaputtbar ist, sondern so viele ihn hegen und pflegen und nicht sterben lassen wollen. Denn der Game Boy ist eben mehr als nur eine Spielkonsole: er ist das Symbol der Revolution und des voranschreitenden Sieges des Spielens.

Gunpei Yokoi, Nintendo: ich Danke euch!

Weiterlesen ...

Links und Lesetipps 12. April '14

Meine Artikel
In der aktuellen play3 5/14 schreib ich unter dem Titel Der Friedhof der toten Spiele über gescheiterte Videospiel-Projekte – und wie's zu deren traurigem Schicksal kam. Darunter Eight Days, LMNO, HEIST und einige mehr.

Ich war bei offiziellen Enthüllung von Borderlands The Pre-Sequel in Deutschland. Auf Gamona hab ich etwas darüber geschrieben.

Außerdem hab ich mit den Machern von The Vanishing of Ethan Carter gequatscht. Darüber lesen könnt ihr auf Gamona und PCGames.

Technik
Das US-Militär hat gemeinsam mit General Atomics eine Railgun gebaut. Damit lässt sich ein 10-Kilo-Projektil auf 5.000 (!) Kilometer pro Stunde beschleunigen und über eine Entfernung von 160 Kilometer feuern.

The Navy likes the weapon for several reasons, not the least of which it has a range of 100 miles and doesn’t require explosive warheads. That makes it far safer for sailors, and cheaper for taxpayers. According to the Navy, each 18-inch projectile costs about $25,000, compared to $500,000 to $1.5 million for conventional missiles.
Games
Das einstige Team hinter Outcast hat sich erneut zusammengefunden um das legendäre Kleinod aus Belgien auferstehen zu lassen: als HD Reboot mit komplett neuer Grafik, überarbeiteter Steuerung und eventuell einigen neuen Inhalten. Sieht super aus!

Amazon hat Amazon Fire TV vorgestellt. Eine Settop-Box, die auch eine Spielkonsole ist. Heißt: Filmstreaming und Spielen! Wegen ersterem wird Fire TV ein Erfolg. Und das mit den Games? Knapp 100 soll's zum Start geben. Viele davon Portierungen aber auch welche, die eigens vom Amazon Game Studio entwickelt wurden – darunter ist bisher nichts total spannendes. Allerdings hat Amazon mittlerweile Kim Swift (Portal) und Clint Hocking (Splinter Cell, Far Cry 2) eingestellt. Könnte also interessant werden.

Die Edge hat mal darüber nachgegrübelt, was es eigentlich bedeuten könnte, wenn Studios regelmäßig bekannte Stars aus Film und Fernsehen für Games anwerben. Vor allem: wie dadurch die Kosten steigen.

Photographie
Der Brite Luke Evans photographiert bizarre Landschaften, die er auf seinem Küchentisch aus Klinkersteinsplittern, Mehl und Glycerin erstehen lässt. Wunderschön und vollkommen bizarr.

Auf Zypern existiert ein verqueres Niemandsland: die United Nations Buffer Zone Cyprus. Eine demilitarisierte Zone, die nach dem Einmarsch türkischer Truppen zwischen dem griechischen Süd- und dem von da an türkischen Nordteil der Insel errichtet wurde. Entlang dieser 180 Kilometer langen Demarkationslinie, die auf mit einer Breite zwischen 7,4 Kilometer und 3,3 Meter das Eiland durchschneidet, wurden Städte, Dörfer und gar ein Flughafen geräumt. Niemand lebt mehr dort – alles ist dem Verfall überlassen. In Focus hat beeindruckende Bilder aus der toten Zone.

Politik
Was wäre, wenn New York City keine Stadt, sondern ein eigenständiger Stadtstaat wäre? Das NY Mag hat mal ein umfangreiches und äußerst lesenswertes Gedankenspiel gewagt.
If New York were its own country, its army, the New York City Police Department, would be the twentieth-best-funded army in the world, just behind Greece and just ahead of North Korea. Its GDP, $413.9 billion, would be the seventeenth largest, just behind the Russian Federation and just ahead of Switzerland. With more than 8 million residents, it would be more populous than Ireland, Switzerland, or New Zealand; roughly half the countries in the Middle East (including Israel); most of the former republics of the Soviet Union; and all the Scandinavian countries besides Sweden.
Der Flughafen BER wird nochmal 1,1 Milliarden Euro teurer – und vor 2016 wird’s mit der Eröffnung auch erst mal nichts werden. Und wenn's ganz doof kommt, dann verliert das Überteuerte Ego-Projekt sogar noch seine Baugenehmigung. Martin Delius hat dazu mal ein putziges Interview gegeben.

Weiterlesen ...

Der Tod des Hugendubel am Marienplatz

Ich hatte es tatsächlich gelesen, als ich auf einer der Leseinseln saß und auf dem iPhone durch Twitter scrollte: die Hugendubel-Filiale am Münchner Marienplatz macht dicht. 2016 muss die legendäre Großbuchhandlung die Räume direkt gegenüber des Neuen Rathaus verlassen. Seit 1978 gibt es sie bereits dort und ist für viele eine feste Institution. Selbst oder gerade ob des boomenden Online-Buchhandels. Denn wo sonst hat man eine Möglichkeit, sich durch fünf Etagen voller Bücher zu kramen und diese ungestört in denen legendären Couchgarnituren auch gleich vor Ort zu genießen. Oder im letzten Stock mit Blick auf den Marienplatz oder den alten Peter bei Kaffee und Kuchen anzuschmöckern. 

Weiterlesen ...

Links und Lesetipps 15. März '14


Design
Typeset In The Future analysiert die Schriftarten in Sci-Fi-Filmen. Aber nicht nur: eigentlich wird alles unter die Lupe genommen, was in eben jenen Filmen irgendwie geschrieben wurde.

Medien
Benedict Cumberbatch ist gerade einer der angesagtesten Stars überhaupt. Er hat Kahn in Star Trek gespielt, Smaug in Jacksons Hobbit gesprochen und verkörpert gleichzeitig den größten Detektiv aller Zeiten. Wie es dazu kommen konnte, weiß er selbst nicht ganz genau. Schließlich sehe er aus wie Sid aus Ice Age, sagt er von sich selbst. Das New York Times Mag hat ein tolles Portrait über ihn verfasst – mit Photos von Karim Sadli.

Games
Die Edge hat schon vor einiger Zeit mit Fumito Ueda über seinen Abschied von Sony und die Zukunft geredet.

Raven Softwares Singularity ist eines der Spiele, die mehr Beachtung verdient hätten. Denn dieses Game ist das perfekte Mittelmaß. Singularity hat eine nette Story, nette Spielideen, netten Spielfluss und macht im Grunde nichts falsch. Doch ist es auch weder sonderlich aufregend oder überraschend. Es ist halt total … naja … nett. Auf Polygon steht nun, wie's dazu kam. Denn Singularity war ein gebeuteltes Projekt. Nach einem Beinahe-Aus für das Projekt, wurde es mit großer Mühe und vielen Kompromissen dann doch noch fertig gestellt.

Once Singularity was released we saw an avalanche of negative comments online about how derivative certain gameplay elements were. "I hate the audio logs and explainer videos. Raven totally copied them from Bioshock!" they claimed.
Yes. Yes, we did.
We copied the idea because audio logs cheap to make, easy to set up and could fill in the gaps created by our massive rewiring of the story.
Jason de Heras hat bei Sony Santa Monica als Combat Designer an God of War 3 und God of War Ascension gearbeitet. Er hat mal aufgeschrieben, wie das so war.

Photographie
Ji Yeo aus Südkorea dokumentiert in einer Photoserie den bizarren Schönheitswahn seines Landes, in dem er frisch operierte Männer und Frauen in ihren Krankenzimmern ablichtet. Wired hat mit Ji darüber gesprochen.
As for her Beauty Recovery Room subjects, Yeo has found keeping in touch difficult. “Most of them didn’t reply to my text messages or phone calls after three to six months. It’s like they don’t want to remember, and they’re living their new life with new features,” Yeo says.
Politik
Kevin Roose vom New York Magazine hat sich mal auf einer Einführungszeremonie von Kappa Beta Phi umgesehen, einer Verbindung, der fast durchgängig nur die mächtigsten und finanzstärksten Personen der Wirtschaft und Politik angehören.
The second thing I realized was that Kappa Beta Phi was, in large part, a fear-based organization. Here were executives who had strong ideas about politics, society, and the work of their colleagues, but who would never have the courage to voice those opinions in a public setting. Their cowardice had reduced them to sniping at their perceived enemies in the form of satirical songs and sketches, among only those people who had been handpicked to share their view of the world. And the idea of a reporter making those views public had caused them to throw a mass temper tantrum.

Weiterlesen ...

Medien als Ideen-, Teilhabe- und Konversationsgemeinschaften

Das New York Times Mag featured gerade ein aufschlussreiches Interview mit Alan Rusbridger, Chefredakteur des Guardian. Darin geht es neben Snowden, Greenwald und News of the World unter anderem auch um die Frage, wie sich der Guardian, der ja neben der NYT als einer der Felsen im internationalen Printmarkt gilt, sich nun weiterentwickeln wird und soll. Hierbei spricht Rusbridger etwa an, dass Journalisten längst nicht mehr das Monopol auf Inhalte und Information haben, sondern auch unerwartete Quellen zu verdammt wichtigen Inhalten führen können.

(…) as long as the reader can see for themselves which writer is ours and which is not, then I think it’s fine. Glenn Greenwald is an interesting voice. He is not a Guardian reporter, but what he writes is interesting. If we hadn’t have hired him, we wouldn’t have gotten Edward Snowden. Small things lead to big things.
Obendrein wird Alan Rusbridger gefragt, was es mit dem Café – dem #guardiancoffee – auf sich habe, dass der Guardian im Londoner Boxpark Shoreditch eröffnet hat. In dem – leider für meinen Geschmack echt hässlichen Coffee Shop – liegen zwar Long-Reads des Guardian aus, aber Kern sind fest montierte iPads, auf denen die Seite des Guardian läuft.
We are thinking about a membership program where you pay for live access to the events that we can produce, rather than access to the journalism. We’re moving from just putting words on the paper to being the convener of conversations and discussions and ideas.
Interessante Idee. Der Guardian nicht nur als Verlag und Zeitung, sondern als eine Art Verein und Ideen-, Teilhabe- und Mediengemeinschaft. Ähnlich wie Kultur-Clubs und Salons oder den Café-Häusern des frühen 20ten Jahrhunderts, in denen sich die Öffentlichkeit zu Debatten und Ideenaustausch traf. Wieso auch nicht? In anderen Rahmen funktioniert dies System auch. Der ADAC ist ein gutes – wenn auch derzeit gebeuteltes – Beispiel. Denn in seinem Kern ist er eine Pannenhilfegemeinschaft, die sich zudem zu einer anerkannten Institution mit vielen Angeboten gemausert hat. (via DVG)

Weiterlesen ...

Newsweek, Satoshi Nakamoto - Eine kurze Betrachtung

Das amerikanische Magazin Newsweek wollte für sein Comeback im Printsegment einen echten Scoop. Eine Story, die Aufsehen erregt und wahrgenommen wird. Das hat sie geschafft: in rund 4.500 zweifelsohne interessant und herrlich lapidar getexteten Zeichen behauptet die Newsweek-Autorin Leah McGrath Goodman, sie habe den Erfinder der Bitcoins enttarnt. Der Mann, der unter dem vermeintlichen Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannt ist, heiße wirklich so: Dorian Prentice Satoshi Nakamoto. Ein 64-jährige Japaner und Physik-Genie mit schiefer Brille aus Los Angeles sei das Genie, das digitale und mittlerweile weltweit bekannte Parallelwährung erfand. In einem kurzen Gespräch habe Nakamoto verlauten lassen, dass er nichts mehr mit Bitcoin zu habe.

Doch der vermeintliche Bitcoin-Erfinder und angeblicher Besitzer von rund 100.000 Millionen Bitcoins bestreitet dies. Als Journalisten sein Haus belagerten, hat sich der ältere Herr einen Journalisten der AP geschnappt, sich von diesem Sushi spendieren lassen und in einem ausführlichen Interview angeben, die Newsweek-Autorin Goodman habe ihn falsch verstanden oder seine Aussagen verdreht. Dazu hat sich auch der angeblich wirklich echte Satoshi Nakamoto derweil in dem Forum zu Wort gemeldet, wo er vor rund vier Jahren mit dem selben Konto Bitcoin vorstellte und diskutierte: "I am not Dorian Nakamoto."

Eine schwierige Situation. Denn entweder lügen Dorian Prentice Satoshi Nakamoto und der Internet-Satoshi. Oder die Newsweek hat einen kapitalen Fehler gemacht, einen alte Herrn einer grotesken Aufmerksamkeitswelle und unvorhersehbaren Gefahren ausgesetzt. Denn wäre Dorian Nakamoto der Bitcoin-Erfinder, besäße er ein Vermögen in der Digitalwährung, das in etwa 400.000 Millionen US-Dollar entspräche.

Das Problem: weder die Behauptungen von Dorian Prentice Satoshi Nakamoto noch von Newsweek lassen sich 100-prozentig belegen. Niemand hat den tatsächlichen Bitcoin-Erfinder jemals gesehen oder gesprochen; Kontakt, selbst mit den Co-Erschaffern der Digitalwährung, erfolgte stets via Chat oder Email. Dorian Nakamoto bietet optisch zwar ein illusteres Bild, scheint jedoch intelligent und kann Anstellungen beim US-Militär und der Federal Aviation Admistration vorweisen.

Die Fragen scheinen derzeit also: Könnte Dorian Nakamoto der mysteriöse Satoshi Nakamoto sein? Die Antwort: Wir können es nicht mit Sicherheit be- noch widerlegen.

Und: Hat die Newsweek mit ihrer Story einen Fehler gemacht? Antwort: Offensichtlich schon. Zumindest steht die Geschichte auf einem äußerst porösen Fundament, das kräftige bröckelt. Zwar hat Goodman eine nachvollziehbare Ketten von Anekdoten und Indizien vorgelegt, aber wirkliche Beweise? Nein.

Fakt ist jedoch auch. Ob die Geschichte nun Humbug ist, oder nicht. Die Newsweek steht zu ihr. Auch hat sie dem Magazin eine gigantische Aufmerksamkeit verschafft, die den Verkaufszahlen und Website-Visits sicher zuträglich sind.

Weiterlesen ...

Links und Lesetipps 1. März '14

Meine Artikel
Endlich: ein Remake zu Outcast wurde angekündigt. Ich war's, der's als einer der ersten wusste. Überdies hab ich mit Franck Sauer, Entwickler von Outcast und Co-Gründer von Daoka, ein langes Gespräch über die Entstehung von Outcast geführt, aus dem eine sehr ausführliche Retrospektive hervorging.

Erst kürzlich wurde mit einem neuen Trailer zu Wolfenstein: The New Order quasi auch Doom 4 angekündigt - wiedermal. Das war der perfekte Zeitpunkt, mal einen Blick zurück auf die Entwicklung von Doom als solches zu werfen. Dafür hab ich mal mit Tom Hall und John Romero geredet.

Technik
Ich habe keine Ahnung, als was man Wolfram Language bezeichnen soll. Es ist so etwas wie eine Datenbank, eine Sprache, eine Sammelsurium von Algorithmen und sieht verdammt nach Zukunft aus.

We call it the Wolfram Language because it is a language. But it's a new and different kind of language. It's a general-purpose knowledge-based language. That covers all forms of computing, in a new way.
Games
Peter Molyneux ist davon überzeugt, nie „sein perfektes Spiel“ entwickeln zu können, wie er Develop sagt. Er verstehe, warum so viele von seinen zweiflesohne sehr guten Games enttäuscht wären. Denn er wäre das auch. Denn was letztlich auf den Markt kommt, sei nur ein Teil dessen, was er sich in seinem Kopf ausmale.
In my mind, as a designer, whenever I’m making a game I have this perfect jewel in mind. Fable for me was this beautiful, incredible, amusing, funny, artistic, wonderful gem of a game that anyone could play, that tugged on the heartstrings and that was instantly engaging.
The gem that was in my mind has never come to be, it’s always flawed in some way. I thought Fable 1 – when you consider that it was the first game I ever did of that type – wasn’t bad.
Wie danken Publisher und Entwickler eigentlich denen, die ihre Spiele kaufen und spielen? Klar, Bonus-XP an Wochenenden, mal ein paar Free-DLCs und Maps-Packs. Und gerne sprechen die Entwickler der alten Tage in Interviews mal an, dass sie ohne ihre Fans wohl heute keinen Job mehr hätten. Etwas richtig handfestes, das plant gerade EVE-Online-Macher CCP: die wollen ihren Spielern ein Denkmals setzen. Ein echtes! Nahe Reykjavik soll das knapp fünf Meter hohe Ding stehen, das die Namen aller am 1. März 2014 aktiven Spieler-Charaktere tragen soll. Nette Idee – natürlich auch, um schnell wieder einige neue Spieler für EVE zu bekommen.

Ein Team bei Naughty Dog arbeitet gerade an einem neuen Uncharted, das ist bekannt. Doch was macht das Team, das für The Last of Us verantwortlich war, nachdem die Arbeit am DLC Left Behind beendet ist? Angeblich weiss es das Team selbst noch nicht so genau: es werde gerade gebrainstormed, mit Ideen jongliert – darunter Ideen für Sequels und neuen IPs -, sagte der großartige Neil Druckmann zumindest EuroGamer.
We have started brainstorming some stuff. To be honest, some of them are sequel ideas, and some of them are brand new IP - we've spent the last few weeks brainstorming new IP (…) So we have to get some good steps and see (...) Can we tell people a story that's really worth telling, and that's not repeating itself? And if we can't, where can we get inspired - what is something that's really going to challenge us, and push storytelling in this medium forward?
Photographie
Die Sony World Photography Awards 2014 laufen gerade. Rund 140.000 Bilder wurden eingereicht. Darunter etliche furchtbar beeindruckende Aufnahmen. Die Gewinner sollen im März/April ausgelost werden. In Focus hat schonmal einige tolle rausgesucht.

Kilian Schönberger sucht und lichtet für seine Photo-Serie Brothers Grimm Homeland Orte ab, irgendwie auf den Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit wandeln. Viele der Motive könnten glatt aus Herr der Ringe und eben Gebrüder-Grimm-Verfilmungen stammen. Wahnsinn!

Photoequipment kann ungehörig teuer sein. Vor allem Blitz-Krams. Doch lässt sich so einiges davon auch durchaus selbst basteln PopPhoto hat acht nette DIY-Anleitungen.

Im April soll die Produktion für den vierten Jurassic-Park-Film starten: Jurassic World. Bei der Planung gab es einiges Auf und Ab, was den Inhalt und die Gangart des Films betrifft – ich sag nur Dino-Mensch-Hybriden. Doch mittlerweile scheint ein angemessenes Skript gefunden und mit Colin Trevorrow als Regisseur kann's nicht so furchtbar werden – hoffe ich. Zumindest hat er schonmal eine Entscheidung getroffen, die Puristen mehr als gefallen dürfte. Nämlich, dass der gesamte Film auf 35mm und 65mm Kodak-Films aufgenommen wird. Also rein analog mit klassischem Panavision-Equipment.

Sieben Jahre haben die Vorbereitungen für Sochi 2014 gekostet – und fast 50 Milliarden Dollar gekostet. In Focus hat interessante Bilder aus der Bauphase.

Medien
Der ebay-Gründer Pierre Omidyar hatte vor einiger Zeit angekündigt, mit First Look ein eigenes Medienunternehmen an den Start zu bringen – und hatte dafür werbewirksam den Snowden-Leaker Glenn Greenwald eingekauft. Nun ist das erste Projekt von First Look an den Start gegangen: Ein Web-Mag namens The Intercept, das vorerst exklusiv zu und aus den Snowden-Dokumenten berichten wird und eben von Greenwald geleitet wird.

Endlich! Gnade mit dem dem deutschen Fernsehpublikum: der Deutsche Fernsehpreis wird eingestellt. Lächerlich, dumm, schlecht inszeniert und einfach eine groteske schlechte Selbstbeweihräucherung der deutschen Fernsehbranche, das ist's, was diese Veranstaltung war. Zu schade, dass schon quasi ein Ersatz angedroht wird.

Und so
Am 15. Januar 1919 schwappten neun Millionen Liter Melasse als eine neun Meter hohe Welle durch die Bostoner Innenstadt. In dem Sud aus Zuckersirup fanden insgesamt 21 Menschen den Tod, etliche weitere wurden verletzt. Bekannt wurde das Unglück, das durch einen mangelhaft gewarteten Tank ausgelöst wurde, als die Melassekatastrophe von Boston.

Weiterlesen ...

Irrational Games wird eingedampft - Ein Neustart!

Das kam unerwartet: Irrational Games, das Studio hinter Bioshock, wird auf nur 15 Leute eingedampft! Etliche der Entwickler des einstigen 2k Boston werden entlassen, das hat heute Ken Levine angekündigt. Doch scheint sich keiner große Sorgen um seine Zukunft machen zu müssen. Die Entlassenen werden nicht einfach auf die Straße gesetzt, sondern können noch einige Zeit im Studio rumlungern, Sachen erledigen und sich verabschieden. Sie werden eine großzügige Abfindung kassieren und können sich innerhalb von Take-Two umbewerben. Auch werben auf Twitter unter dem Hashtag #irrationaljobs etliche Studios um die talentierten Designer, Grafiker, Programmierer und Level-Ingenieure. Darunter unter anderem 343 Industries, Bethesda, Blizzard, Bungie, Crytek und Yager. Dazu können sich Studios direkt an 2k Games' Chris Bigelow wenden, wenn sie einige der Ex-Bioshockler anstellen wollen. So gehen Entlassungen!

Doch ist die Entlassungswelle auch kein Mittel der Not, sondern soll nach rund 17 Jahren einen Neuanfang für das Studio und sein kleines Kernteam markieren, wie Levine schreibt. Das Studio wird auch nicht, wie viele nun tönen, geschlossen, sondern quasi in etwas neues umgegründet, wenn man so will.

(…) working with the incredible team at Irrational Games is indeed the best job I’ve ever had. While I’m deeply proud of what we’ve accomplished together, my passion has turned to making a different kind of game than we’ve done before. To meet the challenge ahead, I need to refocus my energy on a smaller team with a flatter structure and a more direct relationship with gamers.  In many ways, it will be a return to how we started: a small team making games for the core gaming audience.
Das heißt auch: Ken Levine, der kreative Geist hinter Bioshock und System Shock, bleibt uns und 2k/Take-Two erhalten. Ob nun unter dem Label Irrational Games oder etwas anderen, das ist noch nicht ganz klar. Jedoch will Levine mit den 15 verbleibenden Entwicklern kleinere und narrativ starke Games entwickeln, die alleinig digital – also via Download – vertrieben werden. Spiele von der Größe und Schlags eines Gone Home, Stanley Parable oder Naissancee. Ein Monster-Projekt wie Bioshock Infinite wird es von ihm in absehbarer Zeit nicht mehr geben.
When I first contemplated what I wanted to do, it became very clear to me that we were going to need a long period of design. Initially, I thought the only way to build this venture was with a classical startup model, a risk I was prepared to take. But when I talked to Take-Two about the idea, they convinced me that there was no better place to pursue this new chapter than within their walls.
Was Bioshock betrifft: da soll es laut Levine nicht aus sein – aber ohne ihn weitergehen.
I’m handing the reins of our creation, the BioShock universe, to 2K so our new venture can focus entirely on replayable narrative.
If we’re lucky, we’ll build something half as memorable as BioShock.
Ein Bioshock ohne Ken. Aber etwas neues aus seiner Feder. Ich bin etwas traurig und gespannt zugleich.

Weiterlesen ...

ntkrnl's Microsoft Leaks

Die letzten 24 Stunden waren echt spannend. Im NeoGaf-Forum hat ein User namens ntkrnl etliche Infos über Microsofts Games-Strategie ausgeplaudert. Wie authentisch die sind, das war zunächst nicht klar. Doch konnten amerikanische Kollegen einige davon recht zügig verifizieren – und auch nachverfolgen, dass der selbsterklärte Insider wohl durchaus bei der Firma aus Redmond angestellt ist. Zudem sind viele der Daten recht plausibel – und könnten so zumindest nahe an der Wahrheit liegen. Aber vor allem: Microsoft ist vom vermeintlichen Whistleblower, wie man hört, nicht sonderlich begeistert und hat seine Bluthunde losgelassen, um den Leaker zu identifizieren. Scheint also tatsächlich was dran zu sein. Ntkrnl selbst, so schrieb er, sieht das alles gelassen: „Das ist alles so fantastischer Kram, wenn ich etwas vor der Zeit darüber rede, schadet das niemandem (…) Das ist nichts schlimmes.“

Aber was hat ntkrnl nun eigentlich verraten?

Microsoft überlege dieses Jahr eine Xbox One für 399 Dollar anzubieten – die dann aber ohne Laufwerk daherkäme. Zudem soll die bisher Microsoft-Mitarbeiter-exklusive weiße Xbox One auch für Sterbliche erwerbbar sein. Ab November gäbe es dann auch eine limitierte Edition der XO mit einer 1TB-Festplatte.

Das bisher namenlose Game, an dem Black Tusk – welche nun an einem neuen Gears of War werkeln – arbeitete, trug den Arbeitstitel Shangheist. Der Titel sollte Programm sein: der Spieler wäre in Shanghai in Gebäude eingebrochen und hätte Sachen geklaut – etwas wohl wie Splinter Cell gemischt mit Thief.

Für das neue Gears of War sind übrigens 2,5 Jahre Entwicklungszeit angesetzt.

Um September 2014 soll ein neues oder für Xbox One angepasstes Forza Horizon erscheinen, das vor allem mit einem wahnsinnigem Wettersystem, ewig vielen Coop-Social-Features und 1080p-Auflösung auffahren soll.

Quantum Break, das neue Game der Max-Payne- und Alan-Wake-Macher von Remedy, kommt zu Weihnachten 2014.

Halo 5 erscheint erst 2015!

Zu Halo 2 erscheint am 11. November 2014 eine Anniversary Edition. 1080P-Auflösung soll'se haben und wohl den originalen Halo-2-MP-Modus mitbringen. Ach: eine Beta-Einladung zu Halo 5 liege wohl ebenso bei. Zu dem erscheine eine War Edition, die auch Ports von Halo 3 und 4 für XO enthält – die aber auch gesondert über's Jahr hinweg erscheinen. Zu guter Letzt liege auch – ob via Netz oder in haptischer Form – die neue Halo-Serie bei, die gerade in Produktion sein soll.

Halo 2 HD
Halo 3 Port
Halo 4 Port
Halo 5

In the span of one year.

Don't forget two live action series too!
Platinum Games, die Japaner hinter Bayonetta und MGS Rising Revengeance, arbeiten an irgendwas namens Project Nagano, das 2016 käme.

Das von Imsoniac angekündigte Sunset Overdrive soll im Herbst 2014 erscheinen und klingt herrlich verrückt.
Sunset Overdrive is set in some weird fucking future (like 2020)

Everyone drinks this fucking drink, Overcharge XT or whatever and you either turn into one of these giganto monsters or you die.

This big corp (Microsoft, lol) takes control of the city trying to wipe this shit out, because its their drink and they fucked up.

Supposedly there is managed content that will be developed for an entire year, as it is an open/breathable world.
Fable Legends soll erst im Sommer 2015 aufschlagen.

Titanfall soll schon 45 Tage nach dem Release sein erstes DLC bekommen – wen überrascht's?!. Das nächste käme 120 Tage nach Erscheinen. Natürlich sei auch ein Xbox-One-Bundle zu Titanfall geplant, das mit hübsch gebrandeter Konsole kommt.

Crackdown 3? Gibt’s keine Infos. Aber es kommt wohl tatsächlich: 2016!

Weiterlesen ...

Links und Lesetipps 29. Januar '14

Kultur
Aus dem seit 2009 von Universal und 2k angekündigten Bioshock-Film ist, wie bekannt, ja nichts geworden: Gore Fluch der Karibik Verbinski wollte den Film einst für 200 Millionen drehen. Als Universal dann das Budget auf 80 Millionen runter drehen wollte, sprang er ab. Und der neue Regisseur hatte Bioshock-Schöpfer Ken Levine nicht gepasst. Ob nun leider oder Gott sei Dank, das sei mal dahingestellt. Denn der Streifen hätte die Welt von Rapture sowohl bereichern als auch entstellen können. Betrachtet man jedoch die in der Pre-Production entstandenen Concept Arts scheint's, als hätte sich Hollywood zumindest optisch nahe an dem bewegen wollen, was Irrational Games mit dem spirituellen Nachfolger zu SystemShock erschuf.

Games
Ich hab für Gamona mal Broken Age Kapitel 1 und Might & Magic X Legacy getestet.

Da offensichtlich irgendjemand eine Rechnung nicht bezahlt hat, wurde das Gebiet B-R5RB in EVE Online über Nacht zum ungeschützten Territorium. Tausende Spieler in 55 Allianzen stürzten sich darauf, was zur bisher größten Schlacht im Weltraum-MMO führte. Dabei wurden im 21stündigen Wahnsinn Schiffe mit einem Realgeldwert von 300.000 bis 330.000 US-Dollar vernichtet. Darunter alleine 75 Titans, die größten und teuersten in EVE Online. Einen davon zu bauen dauert tausende Stunden und braucht die Ressourcen ganzer Planeten auf. Das alles war auch für das Studio CCP so derart verrückt, dass sie der Schlacht im Spiel nun ein Denkmal setzten wollen, das um einen der Planeten im umkämpften Sektor kreisen soll. Eine Analyse des ganzen gibt's hier.

Sean Murray von Hello Games hat mit der Edge über No Man's Sky und die Erschaffung von Welten gesprochen.

Immer wieder wird gerne behauptet, Nintendo könnte Milliarden verdienen, wenn sie nur Mario, Zelda und Co. auf iOS und Android bringen würden. Stimmt womöglich auch. Dennoch … ganz so einfach ist das dann doch nicht, wie die Wired aufschlüsselt.

Auf erste Bilder und Infos zu Half-Life 3 werden wir wohl noch lange warten müssen. Doch sind jetzt zumindest offensichtlich erste echte Bilder von Valves Source Engine 2 aufgetaucht. Die zeigen Level aus Left 4 Dead 2, die auf Basis der neuen Engine redesigned wurden, was Vermutungen schürt, dass ein kommendes Update den Zombie-Shooter auf eben jenen Grafik-Motor umstellt. Der beinhaltet offensichtlich ein komplett neues Lightning-System, unterstützt die detaillierte Darstellung von Pflanzen, Zerstörung und auch Displacement Mapping.

Dean Evans, der Verückte hinter Far Cry 3 Blood Dragon, arbeitet gerade an einem großen eigenem Projekt. Das hat natürlich Cyborgs, einen 80er-Actionstreifen-Stil und soll ziemlich überdreht kommen. Mehr sagt Dean derzeit nicht dazu, plaudert aber sonst recht ausführlich für Polygon aus dem Nähkästchen.

Microsoft hat die Gears-of-War-Lizenz von Epic gekauft – für um die 100 Millionen Dollar, wie man hört. Seit dem 20. Januar 2014 arbeitet Microsofts Black Tusk Studios bereits an einem neuen Teil. Was mit dem namenlosen Science-Fiction-Stealth-Projekt passiert, das das Studio einst auf E3 angekündigt hat, bleibt vorerst etwas unklar.

Politik
Dürfe man sich mit Gewalt gegen die NSA-Überwachung wehren? Würde das unter Notwehrfallen, wenn die Bundesregierung nichts unternimmt? Laut der Zeit schon.

Medien
Die New York Times hat nach Ewigkeiten und langer Ankündigung ihre Website relaunched. Ein großer Schritt für eines der einflussreichsten Medienorgane überhaupt, den das Designtagebuch mal im Detail untersucht und aufgedröselt hat.

Photographie
David Lachapelle ist Künstler und Photograph. Aus Dosen, Pappe und Plastemüll baut er Modelle von Raffinerieanlagen, Öl-Förderkonstruktionen und Tankstellen. Diese stellt er in passenden Umgebungen auf und lichtet sie im Stile der objektiven Architekturphotographie ab. Die Ergebnisse wirken dabei mal mehr, mal weniger realistisch, aber optisch stets beeindruckend.

Und so
Menschen haben Spleens, Ticks und merkwürdige Angewohnheiten. Was für welche das sein können, das kann man – meist in grottenschlechter Schreibe – auf Spleen24 lesen.

Religiosität ist ein Symptom für irrationalen Glauben und grundlose Hoffnung.
- Dr. House.

Weiterlesen ...

Krampus


Männer und Frauen, die sich furchteinflößende Masken aufsetzten, sich in Fellkostüme zwängen und dann kreischend durch Dörfer und Städte streifen. Das ist die bayrische Tradition des Krampus- und Perchtenlaufs – zumindest in Kurzfassung. Von November 2013 bis Mitte Januar dieses Jahres lief im Deutschen Jagd- und Fischereimuseum eine feine Ausstellung zu diesem bizarren aber ebenso faszinierenden Brauchtum.

Weiterlesen ...

Links und Lesetipps 2. Januar '14

Kultur
The Slate hat eine großartige und umfangreiche Story über den Fallen Astronaut – ein Kunstwerk, das mehr oder minder heimlich auf dem Mond zurückgelassen wurde. Doch ist's weiss Gott nicht, das einzige, was heute von uns Menschen da oben rumliegt.

Kürzlich feierte das älteste noch geteilte und damit aktive Torrent seinen 10ten Geburtstag. Und das ist, verdammt passend, eine in ASCII-Code konvertierte Fassung von Matrix. Also das Hacker-Filmchen schlechthin, das hier zudem in grüner Schrift auf schwarzem Grund abgespielt wird.

Roland Emmerich plant einen zweiten Teil von Independence Day. Wie er jetzt sagte, führe er daher Unterredungen mit Will Smith. Der hatte bislang nämlich eine zu hohe Gage für seine Rückkehr verlangt – aber jetzt offensichtlich seine finanziellen Ansprüche runtergeschraubt. Gut möglich, dass dies an vergangenen Flops  wenig großartigen Streifen wie After Earth und I Am Legend liegt.

Games
Schade, schade. Die Überreste der 38 Studios fanden nicht so wirklich viele Interessenten. Unter anderem wollte niemand das MMO-Projekt Project Copernicus übernehmen, das World of Warcraft Konkurrenz machen sollte.

Faszinierend: ein Remake einer Half-Life-2-Mod ist für viele offensichtlich das Spiel des Jahres 2013. Und auch in meiner persönlichen Top-Liste steht The Stanley Parable ganz weit oben. Das nicht nur, da das Game Wiederspielbarkeit neu definiert, sondern weil sich auch so herrlich viel hineininterpretieren und heraus-analysieren lässt.

Chris Dahlen von Polygon hat sich mal Gedanken über Visionen, Freiheiten und die spielerischen Triebfedern in Videospielen gemacht.

Politik
Von den meisten US-Medien wird Edward Snowden zum Feind, Verräter und Verrückten gestempelt. Die New York Times schlägt nun jedoch andere Töne an. Basierend auf den wichtigen Informationen, die er veröffentlichte; dem Dienst, den er damit der Welt leistete, hätte er besseres als eine dauerhafte Flucht und ein Leben im Exil verdient.

He may have committed a crime to do so, but he has done his country a great service. It is time for the United States to offer Mr. Snowden a plea bargain or some form of clemency that would allow him to return home, face at least substantially reduced punishment in light of his role as a whistle-blower, and have the hope of a life advocating for greater privacy and far stronger oversight of the runaway intelligence community.
Medien
Trotz BuzzFeed eine nette Idee: wie würden verschiedene Medien – von NYT bis zum Modern Farmer – über die Apokalypse berichten. Vor allem die Fassung der Daily Mail ist sehr glaubwürdig.

Es war mal wieder Chaos Communications Congress – der 30c3 – und damit auch wieder Fnord News Show.

Photographie
The Big Picture hat die Gewinner des National Geographic Contest 2013. Was soll man mehr sagen außer: großartige Aufnahmen!

Und so
Der Physiker Robert Nemiroff und seine Studentin Teresa Wilson haben das Internet ernsthaft nach Beweisen für Zeitreisende durchstöbert. Leider haben sie nichts gefunden.

Weiterlesen ...